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CDU/CSU bringt Teilhabe von Gehörlosen ins Gespräch

Portraitfoto von Hubert Hüppe im dunklen Anzug, weißem Hemd und dunklem Binder
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Auf Initiative des Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Kleine Anfrage mit dem Titel „Teilhabe von Gehörlosen in Deutschland“ in den Bundestag eingebracht.

Gehörlose Menschen haben, wie darin betont wird, das Recht, am Leben in allen Bereichen der Gesellschaft gleichwertig teilhaben zu können – das gilt zum Beispiel für Arztbesuche, Freizeitaktivitäten, aber auch das ehrenamtliche oder politische Engagement. „Dieses Recht ist hierzulande noch immer nicht ausreichend umgesetzt,“ so Hüppe. Inklusion funktioniert nur dann, wenn Gehörlose kommunizieren können. Der Schlüssel hierzu ist die Gebärdensprache.

In der Kleinen Anfrage soll die Bundesregierung zu Fragen rund um die Teilhabe von Gehörlosen Stellung nehmen. Trotz des Versprechens im Koalitionsvertrag der Ampelregierung auf mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, hat sich nach der Regierungsübernahme die Situation für die Betroffenen eher verschlechtert. So wurde aktuell einem Großteil der Beratungsstrukturen für Gehörlose die Finanzierung entzogen. Mit der Anfrage soll auch die Öffentlichkeit auf die Probleme von Gehörlosen aufmerksam gemacht werfen.

Die Anfrage wurde in enger Beteiligung von Gehörlosen und ihren Selbstvertretungsorganisationen erarbeitet.