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kobinet-Mitbegründer Franz Schmahl wird heute 80

Franz Schmahl
Franz Schmahl in einer Berliner Kneipe
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Franz Schmahl war schon viel in der Welt als Journalist unterwegs. Letztendlich führte ihn sein Weg in den späten 90er Jahren des letzten Jahrtausends zu den kobinet-nachrichten, die er mitgründete - und da macht er heute noch mit und bringt seinen kritischen und engagierten Blick immer wieder in die Redaktion ein. Heute feiert Franz Schmahl im engsten Familienkreis seinen 80. Geburtstag an der Ostsee und wird dabei sicherlich einiges aus seinem erlebnisreichen Leben berichten können. Kürzlich hat er bekräftigt, dass er seinen Erfahrungsschatz auch weiterhin in die Redaktion der kobinet-nachrichten einbringen und auch weiterhin für die kobinet-nachrichten in die Tasten hauen will, wenn er auf interessante Menschen oder Geschichten stößt.

"Der Mitbegründer der Diskussionsliste movado-news bemüht sich als Berliner Korrespondent um eine tagesaktuelle Berichterstattung und interessiert sich auch für das internationale Geschehen", so heißt es schlicht in der Kurzvorstellung der Redakteure der kobinet-nachrichten zu Franz Schmahl. Dass sich hinter dieser Kurzvorstellung mittlerweile 80 Jahre geballte Erfahrung und sehr viel journalistisches know how und Gespür verbirgt, das merkt man gleich, wenn man mit Franz Schmahl ins Gespräch kommt. Schnell wittert er, wo es interessante und berichtenswerte Geschichten gibt. So letztens auch, als sich die kobinet-nachrichten im August 2021 in einer Berliner Kneipe zum Austausch traf und Andrea Schatz berichtete, wie sie von der Lufthansa behandelt wurde, als die Rollstuhlnutzerin am Frankfurter Flughafen zu ihrem Anschlussflug nach Berlin umsteigen wollte.

Link zum kobinet-Bericht von Franz Schmahl

Dabei ist Franz Schmahl wichtig, dass immer wieder zwischen die Zeilen von Presseverlautbarungen und "Sonntagsreden" geschaut wird. Er fordert die nicht journalistisch ausgebildeten kobinet-Schreiber*innen daher immer wieder auf, gut zwischen einer Nachricht und einem Kommentar zu unterscheiden. Und das ist auch gut so, denn der Spagat zwischen einem anspruchsvollen Nachrichtendienst zu Behindertenfragen und der Einbeziehung neuer Schreiber*innen bei rein ehrenamtlicher Arbeit ist zuweilen recht groß.

Gerade auch internationale Entwicklungen haben Franz Schmahl schon immer interessiert. Sei es Portugal oder Angola, Franz Schmahl war immer wieder auch in Krisenregionen unterwegs und weiß, wie wichtig eine gute Entwicklungszusammenarbeit ist. Dabei liegt ihm die französische Sprache besonders am Herzen, so dass er heute immer noch französische Zeitungen liest.

Das verhindert aber nicht, dass er immer wieder seinen Blick auf sein Berliner Umfeld schweifen lässt und über Entwicklungen und spannende Veranstaltungen in der Hauptstadt berichtet, die zuweilen ganz und gar nichts mit dem Thema Behinderung zu tun haben. Für Berichte in den kobinet-nachrichten ist dies kein Problem, denn Franz Schmahl und die Redaktion ist davon überzeugt, dass behinderte Menschen nicht nur von Politik, sondern auch von viel Luft und Liebe leben, bzw. genauso vielfältige Interessen wie andere Menschen auch haben. Daher bleibt zu hoffen, dass es in den kobinet-nachrichten noch viele Veröffentlichungen von Franz Schmahl geben wird. Zum Teil kontroverse Diskussionen mit seinen Enkeln, wie zum Beispiel zu einer gendergerechten Sprache, werden ihn und seinen Geist dabei sicherlich wach halten. Also hoch die Tassen auf unseren Franz!

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/schilqr