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Diskriminierung macht krank

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Foto: ht

DRESDEN (kobinet) Vorurteile und sich eine daraus ergebende Diskriminierung sind nicht nur ein soziales, sondern vor allem auch ein gesundheitliches Problem. Vorurtele und Diskriminierung können auch krank machen. Das ist eigentlich schon seit längerem bekannt. Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen weist deshalb auf eine aktuelle Studie hin, welche im Auftrag der IKK classic erstellt wurde und diesen Zusammenhang eindeutig belegt.

Laut dieser Studie sind rund 60 Prozent der Menschen in Deutschland von Vorurteilen und Diskriminierung betroffen.

Sie fühlten sich demnach weniger gesund und leiden häufi­ger unter Krankheiten als nicht Diskriminierte. So zum Beispiel sind sie von Zusammenbrüchen oder dem Burnout-Syndrome 3,4-mal so oft betroffen wie nicht von Diskriminierungen Betroffene, Migräne und chronische Kopfschmerzen treten dreimal so häufig auf. Angststörungen und Phobien sind 2,8-mal häufiger, Depressionen 2,5-mal häufiger, Schlafstörungen 2,3-mal so oft und zu Magen-Darm-Erkrankungen kommt es 2,3-mal so oft.

"Die Ergebnisse der Studie zeigen einen deutlichen Zusammenhang. Und: Je stärker die Diskriminierung, desto weniger gesund fühlen sich die Betroffenen", heißt es dazu auf der Webseite der IKK classic.

Die bereffende Studie ist kostenfrei unter diesem Link herunter zu laden.

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfghjq9