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Aktion Mensch fördert mehr #OrteFürAlle

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Barrierefreiheit ist in Deutschland noch lange keine Realität. Nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der Menschen – sowohl mit als auch ohne Behinderung – stoßen in ihrem Alltag auf Barrieren. In den fünf größten Städten Deutschlands liegen die Zahlen mit bis zu 79 Prozent noch viel höher, heißt es vonseiten der Aktion Mensch. Diese gab nun bekannt, dass sie mehr #OrteFürAlle fördern will.

Fragt man danach, wie häufig Barrieren wahrgenommen werden, ist Köln absoluter Spitzenreiter: Im Städtevergleich geben dort die meisten Bewohner*innen an, dass das häufig oder sogar sehr häufig der Fall ist, gefolgt von Frankfurt am Main, Berlin, München und Hamburg. Bei den drei Top-Barrieren sind sich die Befragten aller Metropolen einig: Versperrte Wege, schwierige Formulare und schlechter Straßenbelag führen das Ranking an.

Diesen Missstand rückt die Aktion Mensch mit ihrer aktuellen Inklusionskampagne #OrteFürAlle in den Fokus: Mit ihrem Engagement will die Sozialorganisation das Bewusstsein für Barrieren in unserer Gesellschaft schärfen und alle Bürger*innen dazu aufrufen, in ihrem Umfeld ein klares Zeichen für Inklusion zu setzen – damit aus "Orten mit Behinderung“ #OrteFürAlle werden.

Mit prominenter Unterstützung gegen Barrieren

Wie sehr Barrieren in das Leben von Menschen mit Behinderung eingreifen, zeigt die Aktion Mensch in ihrem neuen TV-Spot, begleitet von einem umfassenden Digitalangebot. Dabei hat die Sozialorganisation auch prominente Unterstützung: So gehen bekannte Persönlichkeiten wie Jurymitglied und TV-Moderatorin Motsi Mabuse oder Sängerin Vanessa Mai im Rahmen der Kampagne #OrteFürAlle gemeinsam mit Darsteller*innen aus dem Kampagnenfilm auf die Suche nach behindernden Orten und thematisieren die mangelnde Barrierefreiheit bei einem Rundgang durch ihre Heimatstädte.

Von gleichberechtigter Teilhabe ausgeschlossen

Damit stellen sie in den Fokus, was Menschen mit Behinderung tagtäglich erleben. Denn während Barrieren für Menschen ohne Behinderung meist eher eine Unannehmlichkeit sind, stellen sie für Menschen mit Behinderung häufig ein unumgängliches Hindernis dar und schließen sie von gleichberechtigter Teilhabe aus. "Bereits vor zwölf Jahren hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich damit zu Barrierefreiheit verpflichtet. Doch Barrieren sind nach wie vor überall in unserem Land sichtbar“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch. "Diesen Missstand möchten wir kurz vor der Bundestagswahl einmal mehr in den Fokus der Gesellschaft rücken – und damit gleichzeitig an die Politik appellieren, Barrierefreiheit endlich überall umzusetzen.“

Den Kampagnenfilm der Aktion Mensch sowie weitere Informationen rund um #OrteFürAlle gibt's unter www.aktion-mensch.de/ortefueralle.

Bonn (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbhrs30