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Dresden hat eigene Beratungsstelle des Antidiskriminierungsbüros Sachsen

Blick auf das Elbufer mit Brühlscher Terrasse sowie der Frauenkirche im Hintergrund
Elbufer in Dresden
Foto: H.Smikac

DRESDEN (kobinet) Die erste, merkmalsübergreifende Antidiskriminierungsberatungsstelle für Dresden und die angrenzenden Landkreise Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge hatte bereits im Januar 2020 ihre Arbeit aufgenommen. In Anwesenheit von Gesine Märtens, Staatssekretärin im Sächsischen Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, hat jetzt auch die Landeshauptstadt Dresden selbst eine eigene Beratungsstelle erhalten.

Dass es Unterstützungsstrukturen in Sachsen braucht, verdeutlichen nicht zuletzt die Fallzahlen der Antidiskriminierungsberatung. Die Fallzahlen für das 1. Halbjahr 2021 zeigen, dass die Anzahl an Beratungsfälle auf hohem Niveau stabil bleibt. Damit setzt sich der Trend der letzten Halbjahre fort.

Im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 14. Juni 2021 hat das Antidiskriminierungsbüro Sachsen 204 Diskriminierungsfälle aus Sachsen bearbeitet. Im Erfassungszeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 waren es 238 Beratungsfälle, wobei für das 1. Halbjahr 2021 die Auswertung nur bis zum 14. Juni vorliegt.

Rassistische Diskriminierungen bildeten mit 46 Prozent erneut die häufigste Diskriminierungsform, gefolgt von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung mit 31 Prozent. Die bearbeiteten Fälle anderer Kategorien liegen derzeit im einstelligen Prozentbereich.

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