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Anbieter sozialer Dienste fordern Existenzsicherung

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Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) Ausgehend von der kürzlich beschlossenen Pflegereform fordert der neugewählter Landesvorsitzender des Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in Nordrhein-Westfalen aktive Unterstützung der Pflege durch Landesregierung und die Abgeordneten des Landesparlamentes.

Wenn die aktuelle Pflegereform nicht korrigiert wird, können sich Pflegebedürftige und ihre Familien in Nordrhein-Westfalen künftig nicht mehr auf eine sichere pflegerische Versorgung verlassen. Davor warnt der neugewählte Landesvorsitzende dieses Bundesverbandes Bernhard Rappenhöner.

„Mit den aktuellen Plänen für eine Pflegereform wird einseitig an einer Stellschraube gedreht, was das gesamte System instabil macht. Höhere Löhne für Pflegende sind gut und wichtig. Sie müssen jedoch refinanziert werden. Gleichzeitig gilt es, die Existenz der Pflegeeinrichtungen zu sichern und für die Entlastung der Pflegebedürftigen zu sorgen“, fordert Rappenhöner.

Pflegedienste und Heime hätten größtes Interesse daran, ihre Teams noch besser zu bezahlen. „Wir können aber nur das ausgeben, was wir gegenüber den Kostenträgern abrechnen können.“so der neue Landesvorsitzende.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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