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Rika Esser: Längst überfällig, dass Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit verpflichtet wird

Rika Esser im Gespräch mit Dr. Sigrid Arnade am Mehr Barrierefreiheit Wagen
Rika Esser im Gespräch mit Dr. Sigrid Arnade
Foto: Hans-Günter Heiden

Wiesbaden (kobinet) "Es ist längst überfällig und daher gut, dass die Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit verpflichtet wird, denn Barrierefreiheit ist ein Thema der Menschenrechte, der Nachhaltigkeit und Qualität. Dennoch sollten noch der regionale ÖPNV und die bauliche Barrierefreiheit einbezogen werden." Dies erklärte die Beauftragte der hessischen Landesregierung für Menschen mit Behnderung Rika Esser beim Stopp des #MehrBarrierefreiheitWagen am Kurhaus in Wiesbaden. Dort hatten Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Hieden vom NETZWERK ARTIKEL 3 mit ihrem beschilderten VW-Bus am 24. April Station gemacht, nachdem sie vorher schon am Landtag in Mainz Halt gemacht und Gespräche geführt hatten.

Auf die Frage des Tages "Wie wird sichergestellt, dass die Marktüberwachungsbehörden der Länder die notwendigen Kompetenzen in Sachen Barrierefreiheit erwerben" antwortete Rika Esser wie folgt: "Die Marktüberwachung sollte so weit wie möglich auf Bundesebene geregelt werden, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Das Beratungsangebot der Bundesfachstelle Barrierefreiheit sollte nicht nur für kleine Unternehmen gelten, sondern ausgeweitet werden."

Nach den Stopps in Mainz und Wiesbaden fährt der Mehr Barrierefreiheit Wagen nun weiter nach Trier, wo am 25. April u.a. die Bundestagsabgeordnete und behindertenpolitische Sprecherin der Grünen ein Gespräch zugesagt hat.

Wiesbaden (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/senrx60