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Wittekindshof-Skandal sorgt bundesweit für Empörung

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Foto: Irina Tischer

Bad Oeynhausen (kobinet) Die bekanntgewordenen Vorwürfe und Ermittlungen bei der Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen sorgt mittlerweile bundesweit für Empörung. So berichtet beispielsweise die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift "Misshandlungen in Behinderteneinrichtung: Eingesperrt und angebunden" über die Vorwürfe gegen die 145 Beschäftigten der Einrichtung, gegen die ermittelt wird.

"Ermittelt wird derzeit gegen 145 der etwa 3500 Mitarbeiter des Wittekindshofs, unter ihnen der ehemalige Leiter des Geschäftsbereichs 4, in dem vor allem Menschen untergebracht waren, die aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung auf besonders enge Begleitung angewiesen sind, außerdem Ärzte und verantwortliche Betreuer sowie Pflegekräfte. In den Fokus geraten sind dabei nicht nur diejenigen, die die freiheitsentziehenden Maßnahmen möglicherweise angeordnet haben, sondern auch Pflegekräfte, die die Anweisungen umgesetzt haben", heißt es im Bericht der Süddeutschen Zeitung.

Thomas Künneke von den Kellerkindern, der sich seit vielen Jahren gegen Menschenrechtsverletzungen in Einrichtungen wehrt und diese offensiv zur Diskussion stellt, sind die geschilderten Vorkommnisse schlichtweg unerträglich. Vor allem, dass hier bereits seit längerem ermittelt wurde und dies weitgehend unter der Decke des Schweigens gehalten wurde.

Link zum Bericht der Süddeutschen Zeitung

Siehe auch:

kobinet-nachrichten vom 12. Januar 2021: Hubert Hüppe fordert Landtagsdebatte zu Vorkommnissen im Wittekindshof

kobinet-nachrichten vom 12. Januar 2021: Massive Vorwürfe wegen Gewalt beim Wittekindshof in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sguwx17