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Nicht verhungern ist nicht genug

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Leistungen der Grundsicherung reichen nicht für eine gesunde Ernährung. So steht es in einer aktuellen Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbands. Der Sozialverband VdK fordert politische Konsequenzen im laufenden Gesetzgebungsverfahren zu den Hartz-IV-Regelsätzen. Nicht verhungern sei nicht genug, betont der Verband.

"Dass die Hartz IV-Regelsätze an den Grundbedürfnissen der Menschen vorbeigehen, wissen wir nicht erst seit gestern. Teilhabe ist damit kaum möglich. Jetzt haben wir schwarz auf weiß, dass sie auch für eine gesunde Ernährung nicht ausreichen. Nicht verhungern ist nicht genug! Gerade wenn Kinder keine gesunde Ernährung bekommen, ist das verheerend für ihre Zukunft", erklärte die Präsidentin des VdK Verena Bentele.

Um gerade mal sieben Euro pro Monat soll der Hartz-IV-Regelsatz im kommenden Jahr angehoben werden. Und zwar für erwachsene Hartz-IV-Empfänger und Menschen, die Grundsicherung im Alter bekommen oder erwerbsgemindert sind. Der VdK fordert eine neue, transparente Berechnung und eine deutliche Erhöhung der Regelbedarfe, damit sie zum Leben reichen. Verena Bentele betonte: "23 Cent mehr am Tag sind nicht genug, um eine gesunde Ernährung zu garantieren.“

Studie des Paritätischen Gesamtverbands

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/safmxz0

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Marion Lüer
05.09.2020 07:33

Na ja wenn man so schaut wer alles in den Genuss von Sonderzahlungen kommt,und wie wenig auf die Menschen geschaut wird,die oft keine andere Möglichkeit der Existenzsicherung haben,wird es wohl bei den Minimalsätzen bleiben. 7€...da gibt's ja nicht mal eine Flasche Desinfektionsmiittel 😂 Von den vorgeschriebenen Masken die ja regelmäßig gewechselt werden sollen mal ganz zu schweigen. Es wird immer wieder gesagt,Corona wird uns noch lange erhalten bleiben,aber um sich zu schützen fehlt vielen schlichtweg das Geld

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