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Keine Verhinderungspflege beim Arbeitgebermodell!

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Foto: ForseA

Hollenbach (kobinet) Mit der fortgesetzten Forderung einzelner Kostenträger der Sozialhilfe, die Kostenkalkulation von Arbeitgebermodellen um die Kosten der Verhinderungspflege, mitunter sogar auch um den Entlastungbetrag zu kürzen, befasst sich der Bundesverband ForseA e.V. in einer neuen Eintragung auf seinen Beratungsseiten.

Unter dem Titel „Keine Verhinderungspflege innerhalb des Arbeitgebermodells“ zitiert er mehrere Internetseiten, die belegen, dass sich diese Angebote der Pflegeversicherung ausschließlich an pflegende Angehörige richten.

Beratungsseiten von ForseA e.V.
Seite: „Keine Verhinderungspflege innerhalb des Arbeitgebermodells“

Lesermeinungen

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Michael Günter
13.08.2020 18:50

Hmm,
ich hatte zumindest letztes Jahr kein Problem damit, dass die KV (AOK) meiner Mutter die Verhinderungspflege bezahlte, obwohl sie eine selbstfinanzierte 24-Stunden-Betreuung hat. Und selbst wenn, sorry, dann wäre dies wohl erst ein Thema, wenn die PV eine solche explizit ablehnt. Aus dem Inhalt des Artikels wird nämlich erst umgekehrt ein Schuh: Wer kommt dafür auf, wenn die PV die Kosten NICHT übernimmt! Da PV und EGH beide nachrangig sind, kann und wird dies wohl erst auf damit Weg über die Gerichte entschieden – aber dann herrscht da Klarheit!
Zum Entlastungsbeitrag: Warum sollte der Träger der EGH diesen nicht ein-, resp. verrechnen? Das ist eine Versicherungsleistung, die die PV zu zahlen hat – und sie deckt Bereiche ab, die sonst die EGH übernehmen müsste… Anders als bei der blödsinnigen Deckelung der PV-Leistungen in den besonderen Wohnformen, sehe ich hier nicht das Problem….