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Berlin (kobinet) Der Berliner Rechtsanwalt Dr. Martin Theben betätigt sich nicht nur als Hobby-Historiker in Sachen Behindertenbewegung. Zuweilen mischt er sich auch aktiv in die Probleme der Gegenwart ein. Am 11. Juni nahm er neben anderen Expert*innen als Sachverständiger an einer Anhörung des Ausschusses für Integration, Arbeit und Soziales im Abgeordnetenhaus von Berlin teil. Thematisch ging es um Folgen der Corona-Panemie für Werkstattmitarbeiter*innen und Bewohner*innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe.
In seinem Statement gab er zunächst einen Einblick in seinen eigenen Werdegang, um auf den vermeintlichen „Expertenblick“ Nichtbehinderter und die oft nachteiligen Folgen für den Bildungs- und Lebensweg hinzuweisen. Weiter setzte er sich für die deutliche Stärkung der Rechte von Werkstatt- und Heimbeiräten ein. Er warb bei den Abgeordneten darum, die behinderten Mitglieder dieser Gremien als wahre Expert*innen in künftige Anhörungen einzuladen. Im weiteren Verlauf beantwortete Martin Theben Fragen der Abgeordneten und machte konkrete gesetzgeberische Verbesserungsvorschläge, etwa zur gesellschaftlichen Teilhabe von Heimbewohner*innen.




