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Corona ist besondere Herausforderung

Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Foto: H. Smikac

MAINZ (kobinet) Das Coronavirus ist für Menschen mit Behinderung eine besondere Herausforderung – und damit auch für die Einrichtungen, in denen sie arbeiten. Schließlich können Beschäftigte von Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Regel nicht ins Homeoffice geschickt werden.

„Wir haben eine große Verantwortung unseren Werkstattbeschäftigten gegenüber“, sagt Jörg Greis, Geschäftsführer der gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH in Mainz. „Erstens haben wir als Werkstatt einen Betreuungsauftrag, und zweitens haben viele der Beschäftigten aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken.“ Deshalb gibt es in verschiedenen Einrichtungen und bei den offenen Angeboten der gpe ab Montag, 16. März 2020, bis voraussichtlich 20. April 2020 deutliche Einschränkungen.

Neben besonders sorgfältigen Desinfektionsmaßnahmen bedeutet dies vor allem, Kontakte mit möglichen Virenträgern so weit wie möglich zu vermeiden. Der Gast Hof Grün, ein beliebtes Café und Mittagsrestaurant in der Mainzer Neustadt, empfängt deshalb keine Gäste mehr. Die hier Beschäftigten haben andere Arbeiten erhalten, beziehungsweise werden geschult.

Abgesagt sind auch alle Fortbildungen und Seminare des Campus-Bildungsbereichs der gpe.

Bis auf Weiteres geöffnet bleiben die Integrationsbetriebe der gpe: die natürlich-Biomärkte in Mainz und Ingelheim, die CAP-Märkte in Weisenau und Jugenheim, das Hotel INNdependence in der Mainzer Oberstadt, das Bistro Citadelle auf der Zitadelle und das Café Karl in Ingelheim.

MAINZ (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sakln17

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Michael Günter
18.03.2020 19:44

Herr Greis sollte mal sein Erstens gegen sein Zweitens abwägen und die daraus resultierenden Probleme wirklich klar definieren. Opel, VW, BMW - alle schicken ihre Mitarbeiter heim! Warum geht dies nicht bei den WfbMs? Wegen des Betreuungsauftrags - sorry, der bringt einem Toten relativ bis absolut wenig (alle WfbMs die ich kenne, können nicht wirklich den Aspekt des "social distancing" umsetzen - 20-40 Personen in einem Raum, nettes Gruppenkuscheln bei der Essensausgabe in der Kantine, etc.)!

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