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Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe begrüßt Personalbemessung

Logo des VDAB
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Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Abstimmungen für ein Personalbemessungsinstrument in der stationären und ambulanten Altenpflege begrüßt der Verband Deutscher Alten- und Pflegehilfe VDBA, dass es endlich ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Bestimmung des Personalbedarfs in stationären Einrichtungen gibt. Zugleich weist dieser Verband auf die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung hin.

In diesem Zusammenhang stellt Thomas Knieling, der Bundesgeschäftsführer des VDAB fest: „Ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Feststellung des Personalbedarfs in der stationären Langzeitpflege war längst überfällig. Damit sollen die historisch nur willkürlich gesetzten Personalschlüssel abgelöst und auch die starre Fachkraftquote von 50 Prozent obsolet gemacht werden. Die jetzt vorliegenden validen Erkenntnisse zur Frage, wie viel Personal für eine fachlich einwandfreie Versorgung notwendig ist, lösen allerdings auch ein Dilemma aus. Denn der Arbeitsmarkt ist derart leergefegt, dass schon die bisher aktuellen Stellen nicht zu besetzen sind. Zwar werden im neuen System vor allem zusätzliche Assistenzkräfte benötigt. Allerdings ist auch hier die Arbeitsmarktlage angespannt."

Der VDBA fordert deshalb jetzt Augenmaß von der Politik, wenn es darum geht, die gewonnen Erkenntnisse aus der Personalbemessung nach der anstehenden Pilotierungsphase in Gesetze und Vorschriften zu übersetzen. Die Einrichtungen brauchen Zeit für die Umsetzung, so der VDBA-Vertreter, und es darf nicht an der falschen Stelle zu Reglementierungen und Sanktionierungen kommen. "Nur dann kann das neue System ein positiver Ansporn für die professionelle Pflege sein", so Knieling.

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