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Foto: sch
Berlin (kobinet) Der U-Bahnhof Möckernbrücke in Berlin soll bald einen Fahrstuhl erhalten.
Darauf haben sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Denkmalschutz verständigt. Aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg verlautete jetzt, dass der Genehmigung des Aufzuges und einem barrierefreien Ausbau der U-Bahnstation nichts mehr im Wege stehe. Nach den Plänen der BVG soll der Aufzug im nächsten Jahr in Betrieb gehen.





Kopie meiner heutigen E-Mail an diese Redaktion:
Liebe kobinet-Redaktion,
hallo Franz Schmahl,
irgendwie stellt Euer heutiger Beitrag – https://kobinet-nachrichten.org/2019/12/08/fahrstuhl-fuer-u-bahnhof-moeckernbruecke/ – diesen Vorgang zu sehr als Routineangelegenheit dar und verschweigt die eigentliche Problematik dahinter.
Denn ohne die Berichterstattung der Berliner Morgenpost vom 28.11.2019 und das Engagement des BBV hätte es den hier (leider nur als Bilddatei) beigefügten persönlichen Erlass des Friedrichshain-Kreuzberger Baustadtrats Florian Schmidt (Grüne) über die Zustimmung zur BVG-Planung nicht gegeben. Das Vorhaben wäre vom Bezirks-Stadtplanungsamt gegenüber der Senatsverkehrsverwaltung (SenUVK) unter Hinweis auf einen 1971(!) festgesetzten Bebauungsplan sowie den Naturschutz abgelehnt worden. Dann hätte die BVG nämlich bei SenUVK ein förmliches Planfeststellungsverfahren – kann drei oder mehr Jahre dauern – mit Bürgerbeteiligung, Umweltverträglichkeitsprüfung etc. für diesen Aufzug beantragen müssen.
Auf den Euch in Kopie zugeschickten Briefwechsel der letzten Woche verweise ich auch gerne nochmal… 🙂
Ich bitte, diesen Artikel entsprechend zu ergänzen.
Viele Grüße
Arnd