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Patientenfürsprecher wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

Mainz (kobinet) Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nehmen eine wertvolle Rolle bei der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern ein. Der demografische Wandel und die Zunahme an älter werdenden Menschen werde diesen Einsatz in der Patientenversorgung zukünftig noch bedeutender werden lassen. Dies erklärte dei Ministerin anlässlich der landesweiten Jahrestagung der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher im Gesundheitsministerium in Mainz.

Patientenfürsprecher*innen nehmen während eines Krankenhausaufenthaltes Anregungen oder Beschwerden von Patientinnen und Patienten entgegen und agieren unabhängig von der Leitung der Krankenhäuser. Sie sind den Patientinnen und Patienten damit in den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern schon seit der Einführung dieses Amtes im Jahr 1974 wichtige und neutrale Ansprechpersonen. In der Regel haben diese feste Sprechstunden eingerichtet. Außerhalb dieser Zeiten stehen viele Patientenfürsprecher*innen auch kurzfristig zur Verfügung. Dazu kann abhängig von den organisatorischen Regelungen im Krankenhaus auch außerhalb der Sprechzeiten auf der Station, über die Telefonzentrale beziehungsweise die Krankenhausverwaltung um einen Besuchstermin gebeten oder ein telefonischer Kontakt vermittelt werden, erläutert die Ministerin. "Dass wir in fast jedem unserer knapp 100 Krankenhäuser eine Patientenfürsprecherin oder einen Patientenfürsprecher haben, darauf bin ich als Gesundheitsministerin sehr stolz“, betonte Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Ziel der Jahrestagung ist es, die Ehrenamtlichen in der Patientenversorgung zu fördern und aktiv zu unterstützen. Dies gelingt zum Beispiel durch fachliche Vorträge, die den Ehrenamtlichen im Rahmen eines Fortbildungsangebots Handlungshilfen für ihre praktische Arbeit geben. Der regelmäßige Austausch untereinander stellt dabei einen wichtigen Baustein dar, damit jeder von den Erfahrungen anderer profitieren und seine eigenen Erfahrungen weitergeben kann. "Das Engagement der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher sehe ich als wichtigen Bestandteil für eine gute Patientenorientierung. Sie erhalten in der konkreten Situation einen unverfälschten Eindruck von den Anliegen der Patientinnen und Patienten und können diese an die Leitung der Krankenhäuser transportieren. Diese sind auf Rückmeldungen angewiesen, um ihrerseits Veränderungen und Verbesserungen insbesondere in der Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten vorzunehmen“, so die Ministerin.