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Bezahlbare Wohnungen fehlen

Foto zeigt Rotes Rathaus von Berlin
Rotes Rathaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen in Berlin finden nur schwer ein passendes Quartier. Ein Defizit von mehr als 40 000 Wohnungen stellte heute die Berliner Zeitung in ihrer Verlagsbeilage "Leben mit Handicap fest".

Nach seinem Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025 will der Senat barrierefreie Wohnungen in allen Quartieren und auch im unteren Preissegment erhalten und ausbauen. In Berlin leben rund 580 000 Menschen mit Behinderung, davon fast 400 000 Schwerbehinderte.

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention sollen sie die Möglichkeit haben, "ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben".

Im Abgeordnetenhaus wurde 2014 ein Fehlbedarf von mehr als 41 000 behindertengerechten Wohnungen festgestellt. Aktuelle Zahlen gibt es nicht. "Wenn pro Jahr etwa tausend barrierefreie Wohnungen entstehen, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein", meint Dominik Peter vom Berliner Behindertenverband. Angebote barrierefreier Wohnungen sind für die Betroffenen finanziell meist unerschwinglich.