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Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in Hessen werden weiter gefördert

Text: LWV Hessen, rechts darunter Aufwärtsbogen mit Punkt
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Auf Beschluss des Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen wird die Förderung der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen in diesem Bundesland mit mit mehr als 2,8 Millionen Euro fortgesetzt.

Die sogenannten Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen - PSKB sind ein gemeindenahes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Sie sind Begegnungszentren, Beratungsstellen und sie helfen Betroffenen, ihren Tag zu strukturieren. „Der LWV fördert die PSKB, weil sie als Anlaufstellen jedem Menschen in psychischen Lebenskrisen kostenfrei und ohne große Bürokratie offen stehen“, betont Landesdirektorin Susanne Selbert. Aber auch außerhalb einer Krisensituation könnten die vielen vorhandenen Hilfsangebote in Anspruch genommen werden, sowohl von den Betroffenen als auch ihren Angehörigen, so Selbert.

In Hessen gibt es 72 solcher Einrichtungen, in denen Männer und Frauen, die dauerhaft psychisch erkrankt sind, vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden – oft im Anschluss an einen Psychiatrie-Aufenthalt.

Die PSKB gehören häufig zu Psychosozialen Zentren, einem Verbundsystem, zu dem auch Tagesstätten und Betreutes Wohnen zählen. 45 verschiedene Träger halten diese Angebote in Hessen bereit.