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Innovation für inklusive Gesellschaft

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Insgesamt vier erfolgreiche Gründerteams – das ist die Bilanz des ersten InklusionsMacher-Programms im Social Impact Lab Bonn. Zum Abschluss des sechsmonatigen Gründerprogramms stellten die Gründer mit und ohne Behinderung ihre Geschäftsideen gestern der Öffentlichkeit vor, wie es in einer Presseinformation der Aktion Mensch heißt. Ihr Ziel: aus ersten Gründungsideen tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln, die zu mehr Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft beitragen.

Das Team „Mit Kidz“ präsentierte zum Beispiel den Digitalguide zu barrierefreien und kinderfreundlichen Ausflugszielen. „Alle Eltern, auch Eltern von Kindern mit Behinderung, sollen immer neues und schönes mit ihren Kindern erleben können“, so Mitbegründerin Lenka Mildernove.

Anke Dübler präsentierte ihr Projekt „Alle sind anders – mit Unterschieden leben“, das Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsworkshops die Welt von Menschen mit Behinderung nahebringen will. „Ich lebe selbst mit und in einer Welt der Blinden“, so die Gründerin, die vor sechs Jahren erblindete. Ihr Ziel: Menschen sollen nicht nur über ihre Augen, sondern mit allen Sinnen das Leben wahrnehmen.

Barbara Schmidt präsentierte die „Kunst. – Erlebnis App“, mit der sie Menschen mit Behinderung den sinnlichen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen möchte. Dabei kommen auch Virtual Reality-Brillen zum Einsatz, mit denen die Besucher virtuell in die Kunstwerke „einsteigen“.

Auf Wunsch stehen die Gründerteams auch für Interviews zur Verfügung.

Das Social Impact Lab Bonn wendet sich mit seinem InklusionsMacher-Programm gezielt an angehende Gründer*innen, die mit ihren Ideen zu mehr Barrierefreiheit und einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft beitragen möchten. Für dieses sechsmonatige Stipendienprogramm können sich – dank seiner zeitlich begrenzten Sprint-Struktur – auch Gründungsanwärter aus ganz Deutschland bewerben, die sich ihrem Gründungsvorhaben nicht in Vollzeit widmen können. Auch Intrapreneure aus Organisationen, Verbänden und Unternehmen sollen damit die Chance erhalten, ihre Ideen mit professionaler Unterstützung auszuarbeiten, zu validieren und bis zur Marktreife zu entwickeln, wie es in der Presseinformation der Aktion Mensch heißt.