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Punkrockfestival gerettet

Foto zeigt einen Fan, auf seinem Shirt steht: Gott sei Punk
Gott sei Punk
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Das Punkrockfestival "Resist to Exist" ist gerettet. Morgen spielt um 13 Uhr die erste von 40 Bands im Orwo-Haus, Berlins lautester Platte in der Frank-Zappa-Straße in Marzahn. Für das dreitägige Festival hatte wie im vergangenen Jahr ein Bauer aus dem brandenburgischen Kremmen sein abgeerntetes Feld freigegeben. Doch Ämter und der Kremmener Bürgermmeister wollten noch eine Baugenehimung.

Zuvor hatten AfD-Politiker im Brandenburger Landtag nachgefragt, ob die Punker nicht als linksextrem einzustufen seien. "Wir sind nicht extrem. Wir sind solide Antifaschisten", zitierte heute die Berliner Zeitung einen der Festivalorganisatoren.

Die  Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion kritisierte eine "restriktive Haltung" der Ämter. Ein Mitglied der LInken im Kulturausschuss des Landtages warf den Ämtern eine Blockadehaltung vor. Der nächste Landtag müsse die rechtlichen Rahmenbedingungen für Festivals konkretisieren und so den Raum "für alternative. selbst organisierte Kulturangebote" ermöglichen.