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Teilhabeberatung aktiv gestalten

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

HANNOVER (KOBINET) Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern wollen bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sowie der Evaluation auf eine Stärkung der Selbstbestimmung und Teilhabe drängen. Maßgeblich sei die Auslegung und Umsetzung des Gesetzes nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und unter Berücksichtigung der Abschließenden Bemerkungen des UN-Fachausschusses, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung. Für Niedersachsens Landesbeauftragte Petra Wontorra ist besonders wichtig, so ihre Pressemitteilung, den Baustein „Teilhabeberatung" jetzt aktiv mit den Betroffenen zu gestalten.

Wontorra mahnte an, dass das Gesetz längst nicht alle Probleme löse und dass weitere Schritte festgelegt werden müssten, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu gewährleisten: „Als Behindertenbeauftragte von Bund und Ländern werden wir eine Weiterentwicklung des Teilhaberechts für Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren weiter begleiten und einfordern." Die Beauftragten sind sich ebenfalls einig, dass die neu einzuführende unabhängige Teilhabeberatung ein wichtiger Baustein ist, bei deren Ausgestaltung die Beauftragten und die Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen von Anfang an zu beteiligen sind. „Das Ziel einer inklusiven Gesellschaft ist noch nicht erreicht. Mit Mut und Ausdauer aller Beteiligten ist es jedoch erreichbar", meint Wontorra.