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Matthias Rösch weiter Beauftragter in Rheinland-Pfalz

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET) Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat gestern in Mainz Matthias Rösch erneut als Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen ernannt. Matthias Rösch, der dieses Amt bereits seit dem 1. Januar 2013 ausübt, wird sich auch für die Dauer der 17. Wahlperiode für die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz einsetzen.

"Ich freue mich sehr, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herrn Rösch fortsetzen können. Ich bin mir sicher, dass wir mit seiner Hilfe unsere gute Politik für und mit Menschen mit Behinderungen weiter voranbringen", erklärte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Matthias Rösch befasst sich bei seiner Aufgabe intensiv mit Fragen zu Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und mit der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Dazu zählt auch die Fortschreibung des Landesaktionsplans, die letztes Jahr veröffentlicht wurde.

"Mit dem Koalitionsvertrag haben wir eine gute Grundlage, wie eine an Menschenrechten orientierte Politik von und für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden kann. Darauf freue ich mich und möchte mit der Wiederbestellung die Chance nutzen, mich weiter für eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft einzusetzen. Ein Fokus meiner Tätigkeit ist der Einsatz für ein gutes Bundesteilhabegesetz. Die Menschen mit Behinderungen verdienen es, dass dieses Gesetz gegenüber dem bisherigen Entwurf verbessert wird und zügig in Kraft tritt. Wir brauchen das Gesetz als Grundlage, um mit einem Landesgesetz zur Stärkung der Inklusion inklusive Angebote im Bereich Wohnen und Arbeit sowie den Abbau von Barrieren im Land voranzubringen. Außerdem will ich mich für eine Steigerung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im Landesdienst einsetzen", so der Landesbehindertenbeauftragte.

Bei seiner Arbeit setzt Matthias Rösch weiter auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den kommunalen Behindertenbeiräten und -beauftragten, den Werkstatträten und den Bewohnerinnen- und Bewohnerbeiräten der Wohneinrichtungen und dem Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen: "Nichts über uns, ohne uns – das ist der Leitsatz in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen. Von der Expertise und dem Engagement der Menschen mit Behinderungen können wir nur profitieren."