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Die Regierungen und die Menschen mit Behinderungen

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Foto: ForseA e.V.

BERLIN (KOBINET) Am Mittwoch dieser Woche fand in Berlin die bisher größte Kundgebung und Demonstration behinderter Menschen statt. Der Bundesverband ForseA e.V. schrieb dazu eine Stellungnahme auf seiner Internetseite: "Vor wenigen Tagen gelang den Verbänden der Behindertenbewegung in Berlin ein eindrucksvolles Schauspiel. Erstmals konnte eine große Zahl behinderter Menschen zur Teilnahme an einer Protestkundgebung in Berlin animiert werden. Die Schätzung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwankte zwischen 1500 und 5000 Menschen. Es bedurfte jedoch auch keiner großen Überredungskunst. Allzu groß war der Zorn über den lang erwarteten und immer wieder hinausgezögerten Referentenentwurf des Teilhabegesetzes, das sich dann auch noch als Teilhabeverhinderungsgesetz entpuppte." 

Allenthalben war da von "Beschiss" die Rede, und das war noch die harmlosere Variante der Beschreibungen des Entwurfes. Den Vergleich mit strafbaren Mogelpackungen stellte eine Teilnehmerin an: "Wenn ich eine Pralinenschachtel öffne und es rollen mir Hasenküttel entgegen; so ähnlich geht es mir derzeit."

Als Zugabe hat ForseA eine Auswahl bisheriger Veröffentlichungen erstellt. Sie ist als Anhang der Stellungnahme beigefügt.

Link zur vollständigen ForseA-Stellungnahme