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Inklusive Lösung für Hilfen aus einer Hand

Person mit Daumen hoch
Person mit Daumen hoch
Foto: Vincent Plüschow

KASSEL (KOBINET) Kinder und Jugendliche ohne Behinderung oder mit (drohender) seelischer Behinderung erhalten Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe), Kinder und Jugendliche mit körperlicher und sogenannter geistiger Behinderung im Rahmen der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII. Diese Unterschiede sollen im Rahmen der sogenannten inklusiven Lösung für Hilfen aus einer Hand überwunden werden. Eine Petition dazu wird bereits von ca. 1.500 Menschen unterstützt.

"Die Aufteilung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit Behinderungen auf die Sozialhilfe und die Kinder- und Jugendhilfe führt in der Praxis zu erheblichen Definitions- und Abgrenzungsproblemen, aus denen Zuständigkeitsstreitigkeiten, erheblicher Verwaltungsaufwand und vor allem Schwierigkeiten bei der Gewährung und Erbringung von Leistungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien resultieren.“ Diese Situation schildert der Abschlussbericht der beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelten Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz. Sie erschwert vielen behinderten Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern das Leben zusätzlich.

Deshalb haben sich über 130 Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen zu einem "Appell für eine inklusive Lösung für Hilfen aus einer Hand - auch für behinderte Kinder und Jugendliche" zusammengeschlossen. Dieser Appell wird mittlerweile von fast 1.500 weiteren Menschen unterstützt und auf Bundesebene ist Bewegung in das Thema gekommen. "Deshalb lohnt es sich, weitere UnterstützerInnen für die Petition zu gewinnen und Druck auf die zuständigen Ministerien zu machen", erklärte Ottmar Miles-Paul, der Koordinator der Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz.

Link zur Petition

Link zu einem Video, das die Situation erklärt

KASSEL (KOBINET) Kategorien Nachrichten

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbelqtx