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Altersdiskriminierende These widerlegt

Prof. James F. Malec Ph. D. (links) und Prof. Dr. med. Stefan Knecht
Prof. James F. Malec Ph. D. (links) und Prof. Dr. med. Stefan Knecht
Foto: FDST

BERLIN (KOBINET) Prof. Dr. med. Stefan Knecht aus Meerbusch sowie Prof. James F. Malec Ph. D. und Prof. Jacob Kean Ph. D. aus Indiana erhielten den renommierten, internationalen Forschungspreis zur Neurohabilitation der Berliner Fürst Donnersmarck-Stiftung. Prof. Stefan Knecht, Leiter Rehabilitive Neurowissenschaften im Institut für Klinische Neurowissenschaften der Heinrich-Heine-Universität, Ärztlicher Direktor der St. Mauritius Therapieklinik sowie Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN), beschäftigt sich in seiner prämierten Forschungsarbeit mit den Potentialen neurologischer Rehabilitationsmaßnahmen für ältere Menschen, berichtet die Stiftung.

Ältere Menschen erhalten nach einem Schlaganfall oft nur eine beschränkte, geriatrische Rehabilitation. Jüngere Menschen hingegen bekommen meist eine intensive Neurorehabilitation. Grund ist die Vorstellung, Ältere würden von einer intensiven Behandlung wenig profitieren oder wären sogar überfordert. Diese altersdiskriminierende These hat das Forschungsteam jetzt widerlegt: Ältere Schlaganfallpatienten profitieren nicht nur von der Neurorehabilitation, sie können bis ins hohe Alter bemerkenswerte individuelle Fortschritte machen.

Die Studie zeigt auch: Die Neurorehabilitation ist aus sozioökonomischer Sicht sinnvoll, da langfristig kostensparend – ein wichtiges Argument gegenüber Kostenträgern. Prof. Knecht plädiert für Erholungserfolge durch frühes, spezifisches, intensives Training für alle.

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BERLIN (KOBINET) Kategorien Nachrichten

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