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Urania zur Singer-Ehrung

Dr. habil. Ulrich Bleyer
Dr. habil. Ulrich Bleyer
Foto: Burkhard Lange

UNBEKANNT (KOBINET) Urania-Direktor Ulrich Bleyer hat heute die Anfrage von Ursula Lehmann zum Umgang mit der Singer-Ehrung beantwortet und eine Erklärung übermittelt, die auch ein Angebot für die Berücksichtigung kritischer Stellungnahmen enthält. Die Urania ist ein Kultur- und Bildungsverein, der seit über 125 Jahren Wissen über alle Themenbereiche vermittelt und dazu ein Programm mit jährlich etwa 1000 Kultur- und Bildungsveranstaltungen anbietet, so auch die Gastveranstaltung mit der Preisverleihung an den umstrittenen Bioethiker.

"Die Urania weiß um die Kontroversen und Debatten, die die philosophischen Erwägungen von Peter Singer ausgelöst haben und auch heute noch auslösen. Sie teilt dabei nicht seine moralphilosophischen Grundannahmen und auch nicht die von ihm geschlussfolgerten Konsequenzen", heißt es in der Stellungnahme der Urania. Das Motiv des Preises sei aber zu unterstützen, "da Peter Singers Ausführungen zum Tierschutz einen bedeutenden Beitrag zum Schutz unserer Mitwesen darstellen". Es sei ein demokratisches Grundgebot, dass eine solche Preisverleihung ungestört stattfinden könne und dieser Festakt auch von Kritikern der Positionen Peter Singers respektiert werde.

"Wir halten es aber auch für sinnvoll, dass Kritik die Möglichkeit bekommt, bei einem solchen Festakt ihre Bedenken kurz darzustellen. In Absprache mit den eigentlichen Veranstaltern bieten wir daher einem Vertreter oder einer Vertreterin der kritischen Positionen die Möglichkeit, eine maximal 10minütige Stellungnahme zu Beginn der Veranstaltung vorzutragen", meint die Urania. 

UNBEKANNT (KOBINET) Kategorien Nachrichten