Werbung

Springe zum Inhalt

Brief an UN-Fachausschuss

Lisa Reimann
Lisa Reimann
Foto: BDP Integrationsprojekt

UNBEKANNT (KOBINET) Lisa Reimann hat einen Brief an den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen geschrieben. Artikel 24 der Behindertenrechtskonvention sei klar, aber für manche Leute in Deutschland nicht klar genug, so die Berlinerin auf ihrer Webseite Inklusionsfakten.de: Wenn die Sonderschulen weiter Sonderschulen sind, fehlen an den inklusiven Schulen die Mittel. Also Sonderpädagogen und so. Und wenn an den inklusiven Schulen die Mittel fehlen, sind die Leute gegen Inklusion. Und wenn die Leute gegen Inklusion sind, können sie gar nicht sehen, wie gut Inklusion klappen kann. Am 26. und 27. März wird der Fachausschuss der Vereinten Nationen in Genf prüfen, ob Deutschland die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention korrekt umsetzt.

Mein Land soll ein inklusives Schulsystem gewährleisten. Aber wie soll das gehen, wenn die Sonderschulen weiter Sonderschulen sind? Wenn die meisten Kinder mit Behinderungen (in den Schulen heißt das hier auch sonder-pädagogischer Förderbedarf) immer noch nicht die inklusive Schule besuchen? Wenn Leute, die was zu sagen haben, sagen: „Hier ist kein Platz für dich, du bist zu behindert für die allgemeine Schule“?

Lisa Reimann wünscht dem UN-Fachausschuss in Genf viel Spaß bei der Staatenberichts-Prüfung, bei der Kontrolle der Hausaufgaben: "Ich weiß, ihr müsst auch ein bisschen loben, damit mein Land motiviert bleibt. Aber lobt nicht zu viel, wenn es um Artikel 24 geht. Da lieber Klartext sprechen."

Hier geht's zum Brief: http://bit.ly/1KSJgVh