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atempo: Erfolg im Social Business

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Foto: Marija-M. Kanizay

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WIEN (KOBINET)

WIEN (KOBINET) Um eine soziale Idee zu verbreiten, setzt atempo auf Social Franchise. Im Netzwerk arbeiten 15 Partner in Deutschland und Österreich zusammen; bis Ende 2015 werden es 30 Partner sein, teilte heute das Unternehmen in Wien mit. atempo gilt als Vorreiter für Social Franchise im deutschsprachigen Raum. Die beiden Geschäftsführer Walburga Fröhlich und Klaus Candussi sind überzeugt: "Menschen mit Behinderung brauchen eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz, der ihren Fähigkeiten entspricht."



Die von atempo entwickelte Übersetzungsmethode „capito“ bringt komplizierte Texte in verständliche Sprache – TÜV Austria geprüft und von Menschen mit Lernschwierigkeiten für verständlich befunden. Ein weiteres Angebot ist „nueva“. Hier wird die Qualität von Wohn- und Ausbildungshäusern und Werkstätten überprüft. Das Besondere an diesem Angebot: Für die Beratungsleistungen werden Menschen mit Behinderung zu Fachkräften (EvaluatorInnen) ausgebildet. atempo vergibt für die Markenrechte Lizenzen, bildet Partner und Mitarbeiter/innen aus und sorgt für einheitliche Qualitätsstandards.

Vor kurzem nahm der 15. Partnerbetrieb in Hamburg seine Arbeit auf. Bis Ende 2015 soll das Franchise-Netzwerk auf 30 Partner anwachsen. Mit jedem neuen Partner entstehen bis zu zehn neue Arbeitsplätze. Von 2012 bis Juli 2014 konnten insgesamt 153 neue Arbeitsplätze, ein Drittel davon für Menschen m it (Lern-) Behinderung, geschaffen werden. Das Geschäftsmodell Social Franchise lohnt sich für die Partnerunternehmen. In zwei Jahren wurden über 50.000 Seiten Text in leicht verständlicher Sprache produziert, rund 500 Einrichtungsangebote evaluiert und über 5.500 Menschen mit Behinderung befragt. 2013 erwirtschafteten atempo und seine Partner in Deutschland und Österreich gemeinsam rund 3,5 Mio. Euro.