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inklusiv! mit REHACARE-Ausgabe

Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Uwe Klees

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Margit Glasow
Foto: Uwe Klees

UNBEKANNT (KOBINET) Das Gesellschaftsmagazin inklusiv! ist heute mit einer Sonderausgabe zur Rehacare-Messe erschienen, die vom 24. bis 27. September in Düsselorf stattfindet. Sind Menschen mit schweren Behinderungen verpflichtet, auf ihr selbst bestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu verzichten, wenn die Kosten für ihre Assistenz bzw. Pflege sehr hoch sind, fragt Herausgeberin Margit Glasow im Leitartikel. Über einen solchen Fall hat das Sächsische Landessozialgericht entschieden – für den Antragsteller. Der war bis dahin stationär in Wohnstätten untergebracht und beantragte die Gewährung eines Persönlichen Budgets für selbst bestimmtes Wohnen außerhalb eines Heims. Die Kosten dafür belaufen sich monatlich auf 10.561,34 Euro.

„Eine solche Entscheidung wird nun sicherlich nicht gleich zum Regelfall werden, doch ein gutes Signal für Menschen mit Behinderung ist sie allemal“, so die Rostocker Journalistin. „Wenn es aber um die Frage selbstbestimmten Lebens geht, wird in Zukunft noch ein anderes, damit in Zusammenhang stehendes Problem sehr deutlich werden: Der Mangel an barrierefreiem Wohnraum in Deutschland. Mittelfristig fehlen rund 3 Millionen barrierefreie Wohnungen.“

Mit der Frage von selbstbestimmten Wohnkonzepten beschäftigt sich auch in diesem Jahr wieder der REHACARE-Kongress. „Die Quartiere oder die Stadtteile und Orte, an denen wir leben,“ so Horst Giesen im Interview, „haben anerkannt Schlüsselfunktion, wenn es um den Verbleib älterer und pflegebedürftiger Menschen in ihrer gewohnten Umgebung geht.“

Margit Glasow ist überzeugt, dass den Messe- und Kongressbesucher eine Fülle von Anregungen, Wissen und Innovationen in Bezug auf altersgerechtes und barrierefreies Bauen und Wohnen erwartet. Doch für sie stellt sich dabei die Frage, inwieweit diese ganzen Angebote, oft perfektioniert und äußerst kostenintensiv, für den Einzelnen umsetzbar sind, wie sie finanziert werden können: Wir leben in einem sehr reichen Land. Aber wie sieht die Realität aus? Wird sich die Diskrepanz zwischen dem, was möglich ist, und der realen Lebenssituation von Menschen mit Behinderung vergrößern? Oder wird es Lösungen geben?