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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) "Soziale Inklusion - Afrika und Deutschland im Dialog" lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 13. März in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfindet.
„Weltweit leben eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung, davon fast 80 Prozent im globalen Süden. 2006 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung (CRPD), ein Meilenstein und Paradigmenwechsel. Dennoch haben viele nicht die gleichen sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen wie Menschen ohne Behinderungen: Der Ausschluss Behinderter vom Arbeitsmarkt resultiert eher aus nicht barrierefreien Arbeitsplätzen, mangelnden Angeboten oder Vorurteilen. In Afrika sind Gehandicapte von einem ökonomisch selbstbestimmten Leben fast vollkommen ausgeschlossen. 90 Prozent von ihnen gehen nicht zur Schule; zwei Drittel sind zeitweise oder dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Die politische Forderung nach Inklusion betrifft bisher allein medizinische Aspekte und weniger die soziale Dimension von Gerechtigkeit und Partizipation. Das Ziel eines sozialen Grundsatzes muss es sein, die Teilhabe von Jedem und Jeder zu ermöglichen sowie Menschen mit Behinderung zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen“, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung.
Es diskutieren: Rachel Kachaje, Ministerin für Behinderung und Senioren-Angelegenheiten, Malawi, Looks Matoto, stellvertretender Vorsitzender der Organisation für die Rechte von Personen mit Behinderung in Südafrika (DPSA), Johanna Kern, Referentin für Anwaltschaftliche Arbeit/Advocacy, Christoffel-Blindenmission sowie Gabriele Weigt, Geschäfsführerin, Behinderung und Entwicklungszuammenarbeit (bezev). Eine ergänzende Radiosendung zum Thema Inklusion in den Arbeitsmarkt wird am 24.03.2014 um 18.00 Uhr auf Radio Alex auf 88,4 MHz und 90,7 MHz. übertragen.
Die Veranstaltung findet am 13. März von 10.30 – 15.00 Uhr im Haus 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, in 10785 Berlin statt. Um eine Anmeldung bis zum 5. März über das Online-Anmeldeformular oder per Email an [email protected] wird gebeten. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung sowie mit Gebärdendolmetschung statt.
Link zum Programm: www.fes.de/gerechtigkeitswoche/pdf/2014-Prog_Inklusion.pdf




