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Schluss mit der Mitleidstour

Franz-Joseph Huainigg
Franz-Joseph Huainigg
Foto: ÖVP

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Foto: ÖVP

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Franz-Joseph Huainigg
Foto: ÖVP

WIEN (KOBINET) In Österreich ist wieder die vorweihnachtliche Spendenaktion "Licht ins Dunkel" angelaufen. Sie wird von behinderten Menschen heftig kritisiert, die Schluss mit dieser Mitleidstour fordern. Behindertensprecher Dr. Franz-Joseph Huainigg von der Österreichischen Volkspartei verlangte vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den Fernseh-Spot nicht weiter auszustrahlen. "Der Spot mit Kindern, die sich über ihre Zukunft unterhalten, wirkt auf den ersten Blick sehr harmlos, hat es aber in sich", so Huainigg heute auf BIZEPS-INFO.

Ein Junge meint im Spot, dass er Knochendoktor, Nervendoktor, Muskeldoktor und Gehirndoktor werden möchte, damit sein behinderter Bruder Fußballspieler werden kann. „Damit wird impliziert, dass Behinderung heilbar ist“, kritisiert der ÖVP-Politiker. Die UN-Konvention und alle Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Bundesregierung stellten jedoch die Fähigkeiten und nicht die Defizite in den Vordergrund.

Mit dem defektorientierten Wahrnehmen von Menschen wird das Dunkel erst erzeugt, in das dann gnadenhalber ein Kerzlein gestellt wird, stellt Bernhard Jenny in einem Kommentar für BIZEPS-INFO fest:

Wir brauchen was anderes.
Wir brauchen eine ganze Gesellschaft.
Wir brauchen kein Licht ins Dunkel, sondern eine Gesellschaft für alle.

Menschen mit Behinderungen sind keine Streicheltiere für unter den Christbaum.

Menschen mit Behinderungen müssen so selbstverständlich im Licht leben, wie wir alle.

So lange Menschen mit Behinderungen ausgesondert werden oder als defekt gesehen werden, ist es für uns alle finster. sehr dunkel.

Spot von „Licht ins Dunkel“