BERLIN (kobinet)
Rund 85 Prozent brauchen Pflege.
Pflege ist Hilfe für dich.
Du kannst nicht alles allein.
Du wohnst zu Hause.
Dort bekommst du professionelle Pflege.
Fach-Leute helfen kranken Menschen.
Pflege-Dienste sind das.
Ein Pflege-Dienst hilft dir zu Hause.
Die Fach-Kräfte kommen in die Wohnung.
Pflege zu Hause hilft dem Pflege-System.
Das Pflege-System ist alles zur Pflege.
Das Pflege-System bleibt stabil.
Neue Gesetze sollen kommen.
Ein Gesetz ist eine Regel.
Die Regel gilt für alle.
Diese Gesetze gefährden bewährte Strukturen.
Das sind Regeln und Abläufe.
Diese Regeln haben lange gut funktioniert.
Sozial-Raum-Budget ist ein Problem.
Das ist Geld vom Staat für Pflege-Hilfen.
Dieses Geld gibt es jeden Monat neu.
Das Geld ist für Hilfe im Wohn-Bereich.
Der Wohn-Bereich ist deine Wohnung.
Zum Beispiel dein Haus oder deine Wohnung.
Du brauchst Pflege.
Du darfst das Geld nicht mehr nutzen.
Du verlierst das Geld für Hilfe im Alltag.
Alltag ist dein normales Leben.
Auch nicht für Begleitung.
Eine Begleitung geht mit dir mit.
Haushalt ist wichtig für die Pflege.
Mehrere Personen leben zusammen in einer Wohnung.
Rüdiger Schuch warnt vor diesen Gesetzen.
Rüdiger Schuch ist Präsident der Diakonie Deutschland.
Das ist der Chef von einer Gruppe.
Die Diakonie ist eine große Organisation.
Die Diakonie hilft dir.
Du brauchst Unterstützung, zum Beispiel wenn du arm bist.
Rüdiger Schuch sagt das im Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Abgeordneten.
Ihr wählt die Abgeordneten alle 4 Jahre.
Das Gesetz heißt Pflege-Neuordnungs-Gesetz.
Das Gesetz macht die Regeln neu.
Die Bundes-Regierung hat eine gute Pflege-Reform versprochen.
Das ist die Regierung von ganz Deutschland.
Pflege-Reform bedeutet: Die Regeln werden geändert.
Das soll die Pflege besser machen.
Aber jetzt kommt ein Spar-Paket.
Der Staat gibt weniger Geld aus.
Dadurch bekommst du weniger Unterstützung.
Das Spar-Paket gefährdet Pflege-Strukturen.
Das sind alle Regeln und Hilfen.
Dazu gehören Dienste für kranke Menschen.
Das Spar-Paket hilft dir nicht mehr.
Das Spar-Paket hilft auch Angehörigen nicht mehr.
Angehörige sind Familien-Mitglieder oder Freunde.
Angehörige kümmern sich um kranke Menschen.
Hier braucht es dringend Korrekturen.
Das bedeutet: Etwas wird verbessert.
Das sagt Rüdiger Schuch.
Rüdiger Schuch sagt auch:
Du brauchst Entlastung.
Entlastung bedeutet: Jemand hilft dir.
Du hast dann weniger zu tun.
Du brauchst keine Belastung.
Belastung bedeutet: Viel Schwieriges auf einmal.
Das ist anstrengend und macht müde.
Auch Angehörige brauchen Entlastung.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Rund 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Dabei unterstützt die professionelle ambulante Pflege und stabilisiert so das gesamte Pflegesystem in Deutschland. Die geplanten gesetzlichen Regelungen gefährden genau diese bewährten professionellen, ambulanten Versorgungsstrukturen. Besonders das neue Sozialraumbudget ist hier ein Problem, weil Pflegebedürftige dieses nicht mehr für wichtige Unterstützung durch die Pflegedienste, etwa zur Alltagshilfe und Begleitung im Haushalt nutzen dürfen. "Die Bundesregierung hat eine nachhaltige Pflegereform versprochen, liefert aber ein Sparpaket, das bewährte Pflegestrukturen gefährdet und die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen im Stich lässt", warnt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, anlässlich der ersten Lesung des Pflegeneuordnungsgesetzes im Bundestag. Hier brauche es dringend Korrekturen. "Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen eine Entlastung – keine Belastung", so Schuch.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Rund 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Dabei unterstützt die professionelle ambulante Pflege und stabilisiert so das gesamte Pflegesystem in Deutschland. Die geplanten gesetzlichen Regelungen gefährden genau diese bewährten professionellen, ambulanten Versorgungsstrukturen. Besonders das neue Sozialraumbudget ist hier ein Problem, weil Pflegebedürftige dieses nicht mehr für wichtige Unterstützung durch die Pflegedienste, etwa zur Alltagshilfe und Begleitung im Haushalt nutzen dürfen. "Die Bundesregierung hat eine nachhaltige Pflegereform versprochen, liefert aber ein Sparpaket, das bewährte Pflegestrukturen gefährdet und die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen im Stich lässt", warnt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, anlässlich der ersten Lesung des Pflegeneuordnungsgesetzes im Bundestag. Hier brauche es dringend Korrekturen. "Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen eine Entlastung – keine Belastung", so Schuch.





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