BERLIN (kobinet)
Heute erfährst du etwas über Frauen-Häuser.
Es gibt 50 Jahre das erste Frauen-Haus in Deutschland.
Frauen-Haus bedeutet: Ein Haus für Frauen in Not.
Gewalt bedeutet: Jemand tut einem anderen weh.
Das war am 1. November 2026.
Doktor Joachim Rock sagt etwas dazu.
Doktor Joachim Rock ist der Haupt-Ge-schäfts-Führer.
Doktor Joachim Rock arbeitet beim Paritä-tischen Gesamt-Verband.
Der Haupt-Ge-schäfts-Führer ist der Chef von einem Verein.
Der Paritä-tische Gesamt-Verband ist ein Zusammenschluss von Hilfs-Organisationen.
Doktor Joachim Rock spricht über die Probleme.
Die Probleme gibt es noch immer.
Doktor Joachim Rock sagt:
50 Jahre Frauen-Häuser sind 50 Jahre Arbeit.
Die Frauen haben für Frauen gearbeitet.
Zum Ju-bi-läum gehört etwas Schlimmes.
Ju-bi-läum bedeutet: Ein besonderer Jahres-Tag wird gefeiert.
Das Schlimme nennt man Er-kenntnis.
Eine Er-kenntnis ist etwas Neues, das man versteht.
Doktor Joachim Rock sagt weiter:
Der Erfolg von der Frauen-Haus-Bewe-gung ist kein Selbst-läufer.
Eine Bewe-gung ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen wollen etwas verändern.
Selbst-läufer bedeutet: Es geht von allein.
Aber die Frauen mussten gegen Wider-Stände kämpfen.
Wider-Stand bedeutet: Jemand wehrt sich gegen etwas.
Doktor Joachim Rock sagt:
Die Geschichte von Frauen-Häusern ist vom Mangel.
Das gilt bis heute, so Doktor Joachim Rock.
Mangel bedeutet: Es fehlt viel.
Es fehlen Plätze, so Doktor Joachim Rock.
Es fehlt sichere Finanzierung.
Finanzierung bedeutet: Das Geld dafür.
Es fehlen Gesetze.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen.
Die Gesetze sollen Frauen schützen.
Noch immer fehlen fast 12.000 Frauen-Haus-Plätze.
Das sagt Doktor Joachim Rock.
Die Zahl von den Opfern steigt.
Opfer sind Menschen, denen etwas Schlimmes angetan wurde.
Die Opfer haben Gewalt erlebt.
Das war zu Hause, so Doktor Joachim Rock.
Neue Höchst-Stände werden erreicht.
Höchst-Stand bedeutet: Das ist der höchste Wert.
Doktor Joachim Rock sagt:
Die Gesetze sollen Frauen schützen.
Sie sollen so geschrieben sein.
Betroffene Frauen sollen Rechte durchsetzen.
Das soll ohne Um-wege gehen.
So Doktor Joachim Rock.
Betroffene sind Menschen, die ein Problem selbst erleben.
Ein Um-Weg ist ein langer Weg.
Durchsetzen bedeutet: Eine Regel gilt wirklich.
Betroffene sind die Frauen.
Diese Frauen sind gemeint, so Doktor Joachim Rock.
Doktor Joachim Rock sagt weiter:
Der Rechts-Anspruch auf Schutz gilt erst ab 2032.
Rechts-Anspruch bedeutet: Du hast ein Recht auf etwas.
Das Ge-walt-Hilfs-Gesetz verspricht das, so Doktor Joachim Rock.
Das Ge-walt-Hilfs-Gesetz ist ein Gesetz für Frauen in Not.
Doktor Joachim Rock sagt:
Eine Frau sucht heute Schutz.
Das ist für diese Frau ferne Zukunft.
So Doktor Joachim Rock.
Doktor Joachim Rock sagt weiter:
Wir fordern die Bundes-Regierung auf.
Die Bundes-Regierung besteht aus Kanzler und Ministern.
Der Rechts-Anspruch soll früher gelten.
Dann haben Frauen endlich ein echtes Schutz-Ver-sprechen.
Das sagt Doktor Joachim Rock.
Ein Schutz-Ver-sprechen ist ein Versprechen zum Schutz.
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des 50. Jahrestages der Eröffnung des ersten Frauenhauses in der Bundesrepublik Deutschland am 1. November 2026 äußert sich Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, zu den anhaltenden Defiziten. "Fünf Jahrzehnte Frauenhäuser sind fünf Jahrzehnte Arbeit von Frauen für Frauen. Zum Jubiläum gehört aber auch eine bittere Erkenntnis: Der Erfolg der Frauenhausbewegung ist kein Selbstläufer, sondern musste von Frauen auch gegen Widerstände erkämpft werden", so Rock.
Die Geschichte der Frauenhäuser sei bis heute eine Geschichte des Mangels, erklärte Rock. Es fehle an Plätzen, an gesicherter Finanzierung und an Gesetzen, die Frauen wirklich schützen. Noch immer fehlten knapp 12.000 Frauenhausplätze, und die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt erreiche immer wieder neue Höchststände.
Gesetze zum Schutz von Frauen müssten so geschrieben sein, dass Betroffene ihre Rechte ohne Umwege durchsetzen könnten, betonte Rock. Der Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung, den das Gewalthilfegesetz verspricht, gelte erst ab 2032. "Für eine Frau, die heute Schutz sucht, ist das eine ferne Zukunft. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Rechtsanspruch vorzuziehen und Frauen damit endlich ein echtes Schutzversprechen zu geben", so Rock.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des 50. Jahrestages der Eröffnung des ersten Frauenhauses in der Bundesrepublik Deutschland am 1. November 2026 äußert sich Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, zu den anhaltenden Defiziten. "Fünf Jahrzehnte Frauenhäuser sind fünf Jahrzehnte Arbeit von Frauen für Frauen. Zum Jubiläum gehört aber auch eine bittere Erkenntnis: Der Erfolg der Frauenhausbewegung ist kein Selbstläufer, sondern musste von Frauen auch gegen Widerstände erkämpft werden", so Rock.
Die Geschichte der Frauenhäuser sei bis heute eine Geschichte des Mangels, erklärte Rock. Es fehle an Plätzen, an gesicherter Finanzierung und an Gesetzen, die Frauen wirklich schützen. Noch immer fehlten knapp 12.000 Frauenhausplätze, und die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt erreiche immer wieder neue Höchststände.
Gesetze zum Schutz von Frauen müssten so geschrieben sein, dass Betroffene ihre Rechte ohne Umwege durchsetzen könnten, betonte Rock. Der Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung, den das Gewalthilfegesetz verspricht, gelte erst ab 2032. "Für eine Frau, die heute Schutz sucht, ist das eine ferne Zukunft. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Rechtsanspruch vorzuziehen und Frauen damit endlich ein echtes Schutzversprechen zu geben", so Rock.





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