BERLIN (kobinet)
Es gibt eine Gruppe.
Die Gruppe heißt: Ratschlag Kinder-Armut.
Die Gruppe kämpft gegen Armut bei Kindern.
Sie gibt Tipps für Kinder.
Die Gruppe sagt:
Sparen bei Jugendlichen ist nicht gut.
Sparen bedeutet:
Man gibt weniger Geld aus.
Zum Beispiel:
Man kauft kein neues Spielzeug.
Das kann später teuer werden.
Caritas ist ein großer Verein.
Caritas hilft Menschen.
Der Verein gehört zur katholischen Kirche.
Caritas macht seit 10 Jahren mit.
Die Chefin heißt Eva Welskop-Deffaa.
Sie sagt:
Arme Kinder haben es schwer.
Arme Kinder haben wenig Geld.
Das nennt man: Kinder-Armut.
Kinder-Armut hat Folgen.
Folgen sind Dinge, die danach passieren.
Die Wohnung ist oft schlecht.
Das Essen ist nicht immer gut.
Die Kinder sind oft krank.
Kranke Kinder lernen schwerer.
Das ist ein Teufels-Kreis.
Ein Teufels-Kreis wird immer schlimmer.
Ein Problem macht ein anderes Problem.
Zum Beispiel:
Arme Kinder werden oft krank.
Kranke Kinder lernen schwer.
Dann finden sie später keinen guten Job.
Das hört nicht auf.
Caritas will helfen.
Eva Welskop-Deffaa sagt:
Familien mit wenig Geld brauchen mehr Geld.
Das Geld soll für das Leben reichen.
Es soll gute Schulen geben.
Es soll gute Freizeit-Angebote geben.
Freizeit-Angebote sind Dinge für die Freizeit.
Zum Beispiel:
Fußball spielen oder Musik machen.
Caritas hat Forderungen.
Forderungen sind Dinge, die man haben will.
Caritas sagt:
1. Kinder brauchen genug Geld.
Das Geld soll reichen für:
Essen, Wohnung und Kleidung.
2. Schulen sollen gut sein.
Schulen brauchen:
Gute Computer.
Gute Lehrer.
Hilfe für alle Kinder.
3. Der Start in den Beruf soll sicher sein.
Start in den Beruf bedeutet:
Jugendliche fangen an zu arbeiten.
Oder sie lernen einen Beruf.
Dafür brauchen Jugendliche:
Günstige Wohnungen.
Geld vom Staat.
Hilfe, wenn die Familie nicht helfen kann.
4. Es soll Orte für Jugendliche geben.
Das sind zum Beispiel:
Musik-Schulen.
Sport-Vereine.
Treff-Punkte für Jugendliche.
5. Hilfe für Familien soll früh kommen.
Das bedeutet:
Hilfe schon bei der Geburt von Kindern.
Das hilft Familien mit wenig Geld.
Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Er folgt den Regeln der DIN SPEC 33429.
Foto: Gerhard Bartz
BERLIN (kobinet)
Unter dem Titel "Nicht an der Zukunft sparen – Jugendarmut bekämpfen, Teilhabe sichern" warnt das Bündnis "Ratschlag Kinderarmut" vor tiefgreifenden Einsparungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Für den Deutschen Caritasverband, seit 10 Jahren Unterstützerin des Ratschlags, betont Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa: "Wer heute bei Kinderarmut wegschaut, zahlt morgen einen hohen Preis. Unsere Praxiserfahrung bestätigt regelmäßig, was wissenschaftliche Studien beschreiben: Kinder aus armen Familien starten mit einem erheblichen Risiko ins Leben. Niedrige Haushaltseinkommen erzwingen schlechte Wohnverhältnisse und häufig mangelhafte Ernährung mit unmittelbaren Folgen für die Gesundheit der Kinder; gesundheitliche Handicaps ziehen schlechte Bildungschancen nach sich – ein Teufelskreis. Wir fordern die Unterstützung von Familien im Niedrigeinkommensbereich durch auskömmliche Transferzahlungen und durch eine befähigende Infrastruktur, die diese Nachteile so gut wie möglich kompensiert."
Der Deutsche Caritasverband unterstreicht:
- Das Existenzminimum der Kinder muss die tatsächlichen Lebenshaltungskosten abdecken.
- Es braucht gut ausgerüstete Schulen mit dem KI-Zeitalter angemessenen pädagogischen Konzepten und einer ausreichenden Zahl qualifizierter Lehrer_innen, die die Superdiversität der Schülerinnen und Schüler mit zielgruppenspezifischen Angeboten beantworten.
- Der Übergang von Schule in Ausbildung muss sozial abgesichert werden. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Sozialleistungen und besondere Unterstützung für junge Menschen ohne familiäres Sicherheitsnetz.
- Es braucht eine dauerhaft finanzierte soziale Infrastruktur mit Jugendsozialarbeit in pluraler Trägerschaft, offene Orte der Begegnung und finanziell erreichbare Freizeitmöglichkeiten von Jugendmusikschulen bis Sportvereinen.
- Frühen Hilfen, namentlich Lotsenprogrammen in geburtshilflichen Stationen, kommt eine zentrale Bedeutung zu, um Familien in prekären Lebenslagen präventiv zu unterstützen.
Foto: Gerhard Bartz
BERLIN (kobinet)
Unter dem Titel "Nicht an der Zukunft sparen – Jugendarmut bekämpfen, Teilhabe sichern" warnt das Bündnis "Ratschlag Kinderarmut" vor tiefgreifenden Einsparungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Für den Deutschen Caritasverband, seit 10 Jahren Unterstützerin des Ratschlags, betont Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa: "Wer heute bei Kinderarmut wegschaut, zahlt morgen einen hohen Preis. Unsere Praxiserfahrung bestätigt regelmäßig, was wissenschaftliche Studien beschreiben: Kinder aus armen Familien starten mit einem erheblichen Risiko ins Leben. Niedrige Haushaltseinkommen erzwingen schlechte Wohnverhältnisse und häufig mangelhafte Ernährung mit unmittelbaren Folgen für die Gesundheit der Kinder; gesundheitliche Handicaps ziehen schlechte Bildungschancen nach sich – ein Teufelskreis. Wir fordern die Unterstützung von Familien im Niedrigeinkommensbereich durch auskömmliche Transferzahlungen und durch eine befähigende Infrastruktur, die diese Nachteile so gut wie möglich kompensiert."
Der Deutsche Caritasverband unterstreicht:
- Das Existenzminimum der Kinder muss die tatsächlichen Lebenshaltungskosten abdecken.
- Es braucht gut ausgerüstete Schulen mit dem KI-Zeitalter angemessenen pädagogischen Konzepten und einer ausreichenden Zahl qualifizierter Lehrer_innen, die die Superdiversität der Schülerinnen und Schüler mit zielgruppenspezifischen Angeboten beantworten.
- Der Übergang von Schule in Ausbildung muss sozial abgesichert werden. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Sozialleistungen und besondere Unterstützung für junge Menschen ohne familiäres Sicherheitsnetz.
- Es braucht eine dauerhaft finanzierte soziale Infrastruktur mit Jugendsozialarbeit in pluraler Trägerschaft, offene Orte der Begegnung und finanziell erreichbare Freizeitmöglichkeiten von Jugendmusikschulen bis Sportvereinen.
- Frühen Hilfen, namentlich Lotsenprogrammen in geburtshilflichen Stationen, kommt eine zentrale Bedeutung zu, um Familien in prekären Lebenslagen präventiv zu unterstützen.





Lesermeinungen