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Deutscher Verein veröffentlicht Empfehlungen zu inklusiven Sozialräumen

Charming urban street with outdoor seating and lush greenery under a clear sky.
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Foto: Mohamed B.

BERLIN (kobinet)

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat gestern Empfehlungen zur Gestaltung inklusiver Sozialräume veröffentlicht. Inklusion sei eine Gemeinschaftsaufgabe, die neben der kommunalen Daseinsvorsorge das Engagement der gesamten Gesellschaft erfordere, heißt es zur Begründung. Die inklusive Ausrichtung von Sozialräumen fördere den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärke die sozialen Hilfesysteme. Inklusion finde vor allem im Nahraum von Kommunen und Quartieren statt. Damit sie gelinge, müssten Leistungen und Angebote im Sozialraum aufeinander abgestimmt und für alle Menschen zugänglich sein, so der Deutsche Verein. Notwendig seien eine handlungsfeldübergreifende Gesamtstrategie sowie Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Sozialraum.

"Inklusion muss als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen des Sozialraums verankert sein und alle Handlungsfelder und Leistungsbereiche einbeziehen. So lassen sich Synergien entfalten und Angebote verbessern. Das erhöht die Lebensqualität und stärkt nachhaltig die Hilfesysteme", betont Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins.

Die Gestaltung inklusiver Sozialräume erfordere eine Weiterentwicklung von Strukturen und Rahmenbedingungen sowie eine Öffnung bestehender Angebote und Einrichtungen, heißt es in den Empfehlungen. Konkrete Handlungsvorschläge des Deutschen Vereins umfassen:

- Schaffung gruppen- und generationenübergreifender Begegnungsorte,
- Vernetzung von Beratungsangeboten,
- Qualifizierung und Kompetenzentwicklung im Sozialraum,
- Stärkung integrierter Planungs- und Steuerungsprozesse,
- Weiterentwicklung ergänzender Finanzierungsmodelle.

Auf dieser Internetseite sind diese Empfehlungen herunterzuladen.

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