BERLIN (kobinet)
Es gibt 28 Berufs-Förderungs-Werke in Deutschland.
Ein Berufs-Förderungs-Werk hilft Menschen, wieder einen Job zu finden.
Diese Einrichtungen haben rund 100 Standorte.
Immer mehr Menschen brauchen diese Hilfe.
Die Arbeitswelt hat sich verändert.
Arbeitswelt bedeutet: Alle Orte, wo Menschen arbeiten.
Besonders Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen Hilfe.
Psychische Erkrankung bedeutet: Die Seele oder die Gefühle sind krank.
Auch Menschen mit langen körperlichen Krankheiten brauchen Hilfe.
Diese Menschen wollen neu in einen Beruf starten.
Die Berufs-Förderungs-Werke helfen ihnen dabei.
Mehr als 78 von 100 Menschen schaffen einen neuen Job.
Das ist nach der Hilfe der Einrichtungen.
Dieser Job ist sozial-versicherungs-pflichtig.
Sozial-versicherungs-pflichtig bedeutet: Der Job ist sicher und geschützt.
Man bekommt zum Beispiel Rente und Kranken-Versicherung.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Im Alter müssen Menschen nicht mehr arbeiten.
Kranken-Versicherung bedeutet: Man zahlt Geld ein.
Wenn man krank ist, bezahlt die Kranken-Versicherung den Arzt.
Die Leiterin des Bundes-Verbands heißt Dr. Susanne Gebauer.
Bundes-Verband bedeutet: Alle Einrichtungen arbeiten zusammen.
Sie sprechen gemeinsam für alle Mitglieder.
Dr. Gebauer sagt: Die Mitarbeitenden machen diese Arbeit sehr gerne.
Sie helfen Menschen bei einem Neu-Start im Beruf.
Viele Mitarbeitende arbeiten schon sehr lange dort.
Die Einrichtungen haben aber auch Geld-Probleme.
Sie zahlen ihren Mitarbeitenden faire Löhne.
Das kostet viel Geld.
Dr. Gebauer sagt: Gute Arbeit kostet Geld.
Deshalb brauchen die Einrichtungen genug Geld.
Die Einrichtungen müssen Gebäude und Technik erneuern.
Investitionen bedeutet: Man gibt Geld aus, um etwas zu verbessern.
Die Gebäude sollen zum Beispiel Energie sparen.
Für solche Investitionen gibt es keine extra Förder-Gelder.
Förder-Gelder bedeutet: Geld vom Staat für wichtige Aufgaben.
Das Geld kommt aus den normalen Einnahmen.
Einnahmen bedeutet: Die Einrichtung bekommt Geld für ihre Arbeit.
Dr. Gebauer sagt: Die Einrichtungen brauchen genug Geld.
Nur so können sie weiter gute Arbeit machen.
Die Einrichtungen brauchen gute Mitarbeitende.
Sie brauchen auch moderne Lern-Räume.
Lern-Räume sind Räume, wo Menschen Neues lernen.
Und sie brauchen gute Gebäude.
Die Berufs-Förderungs-Werke entwickeln auch neue Angebote.
Zum Beispiel gibt es jetzt mehr digitales Lernen.
Digital bedeutet: Lernen mit Computer und Internet.
Es gibt auch neue Kurse zu Künst-licher Intel-ligenz.
Künst-liche Intel-ligenz bedeutet: Computer können denken und lernen.
Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hilft dabei.
Ein Bundes-Ministerium ist eine wichtige Stelle des Staates.
Die Mitarbeitenden lernen selbst über diese neuen Themen.
Sie lernen, wie sie mit Künst-licher Intel-ligenz arbeiten können.
Das ist wichtig für die Zukunft.
Dr. Gebauer sagt: Die Berufs-Förderungs-Werke helfen auch weiter.
Sie begleiten Menschen zurück in die Arbeit.
Dafür brauchen sie genug Geld.
Personal bedeutet: Alle Menschen, die an einem Ort arbeiten.
Das Geld muss für Personal, Technik und Gebäude reichen.
Nur so können die Einrichtungen ihre Arbeit gut machen.
Foto: tanrıca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet)
Die 28 Berufsförderungswerke (BFW) mit rund 100 Standorten verzeichnen eine steigende Nachfrage nach beruflicher Rehabilitation, bedingt durch den demografischen Wandel und veränderte Anforderungen der Arbeitswelt. Besonders bei psychischen oder chronischen Erkrankungen benötigen immer mehr Menschen Unterstützung für einen beruflichen Neustart. Wie der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) mitteilt, gelingt über 78 Prozent der Absolventinnen und Absolventen nach ihrer Rehabilitation der Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
"Wir machen diese Arbeit mit großer Begeisterung, unsere Fachkräfte sind teilweise sehr lange tätig, weil sie die Arbeit so schätzen, die Menschen einen Neustart ermöglicht", sagte die Vorstandsvorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer. Gleichzeitig stünden die Einrichtungen vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, betonte sie. Als tarifgebundene Einrichtungen wendeten alle 28 BFW Tarifverträge des öffentlichen Dienstes oder vergleichbare kirchliche Arbeitsrechtsregelungen an. "Gute Arbeit kostet Geld", so Dr. Gebauer.
Hinzu kommen Investitionsbedarfe für die Modernisierung der Infrastruktur, etwa zur Anpassung der Gebäude an den Klimawandel, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Sicherung attraktiver Lern- und Arbeitsbedingungen. Die Finanzierung der Einrichtungen erfolge grundsätzlich über die vereinbarten Kostensätze, da zusätzliche Fördermöglichkeiten für notwendige Investitionen in die berufliche Rehabilitation bisher nicht zur Verfügung stünden. "Deshalb müssen die Einrichtungen auch künftig in der Lage sein, notwendige Investitionen über ihre Finanzierung abzubilden. Wer erfolgreiche berufliche Rehabilitation will, muss auch für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehören qualifiziertes Personal, moderne Lernumgebungen und zukunftsfähige Gebäude", betonte Dr. Gebauer.
Die BFW entwickeln ihre Angebote kontinuierlich weiter, etwa durch digitale Lernformen und neue Qualifizierungsangebote im Bereich Künstliche Intelligenz. Aktuell werde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Entwicklung eines barrierefreien KI-Agenten für die berufliche Rehabilitation vorbereitet. Zudem würden Mitarbeitende der Einrichtungen im Rahmen eines gemeinsamen Digitalisierungscurriculums für die Anforderungen des europäischen AI Acts qualifiziert.
"Die BFW werden auch künftig alles daransetzen, Menschen erfolgreich auf ihrem Weg zurück in Arbeit zu begleiten. Dafür benötigen sie eine Finanzierung, die steigenden Bedarfen, tarifgerechten Arbeitsbedingungen sowie den notwendigen Investitionen in Personal, Digitalisierung und Infrastruktur Rechnung trägt", sagte Dr. Gebauer.
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BERLIN (kobinet)
Die 28 Berufsförderungswerke (BFW) mit rund 100 Standorten verzeichnen eine steigende Nachfrage nach beruflicher Rehabilitation, bedingt durch den demografischen Wandel und veränderte Anforderungen der Arbeitswelt. Besonders bei psychischen oder chronischen Erkrankungen benötigen immer mehr Menschen Unterstützung für einen beruflichen Neustart. Wie der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) mitteilt, gelingt über 78 Prozent der Absolventinnen und Absolventen nach ihrer Rehabilitation der Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
"Wir machen diese Arbeit mit großer Begeisterung, unsere Fachkräfte sind teilweise sehr lange tätig, weil sie die Arbeit so schätzen, die Menschen einen Neustart ermöglicht", sagte die Vorstandsvorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer. Gleichzeitig stünden die Einrichtungen vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, betonte sie. Als tarifgebundene Einrichtungen wendeten alle 28 BFW Tarifverträge des öffentlichen Dienstes oder vergleichbare kirchliche Arbeitsrechtsregelungen an. "Gute Arbeit kostet Geld", so Dr. Gebauer.
Hinzu kommen Investitionsbedarfe für die Modernisierung der Infrastruktur, etwa zur Anpassung der Gebäude an den Klimawandel, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Sicherung attraktiver Lern- und Arbeitsbedingungen. Die Finanzierung der Einrichtungen erfolge grundsätzlich über die vereinbarten Kostensätze, da zusätzliche Fördermöglichkeiten für notwendige Investitionen in die berufliche Rehabilitation bisher nicht zur Verfügung stünden. "Deshalb müssen die Einrichtungen auch künftig in der Lage sein, notwendige Investitionen über ihre Finanzierung abzubilden. Wer erfolgreiche berufliche Rehabilitation will, muss auch für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehören qualifiziertes Personal, moderne Lernumgebungen und zukunftsfähige Gebäude", betonte Dr. Gebauer.
Die BFW entwickeln ihre Angebote kontinuierlich weiter, etwa durch digitale Lernformen und neue Qualifizierungsangebote im Bereich Künstliche Intelligenz. Aktuell werde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Entwicklung eines barrierefreien KI-Agenten für die berufliche Rehabilitation vorbereitet. Zudem würden Mitarbeitende der Einrichtungen im Rahmen eines gemeinsamen Digitalisierungscurriculums für die Anforderungen des europäischen AI Acts qualifiziert.
"Die BFW werden auch künftig alles daransetzen, Menschen erfolgreich auf ihrem Weg zurück in Arbeit zu begleiten. Dafür benötigen sie eine Finanzierung, die steigenden Bedarfen, tarifgerechten Arbeitsbedingungen sowie den notwendigen Investitionen in Personal, Digitalisierung und Infrastruktur Rechnung trägt", sagte Dr. Gebauer.





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