DÜSSELDORF (kobinet)
Der VdK fordert eine neue Pflege-Reform.
VdK steht für: Sozial-Verband VdK Nordrhein-Westfalen.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe hilft Menschen mit Problemen.
Pflege-Reform bedeutet: Die Regeln für die Pflege ändern sich.
Das soll die Pflege besser machen.
Die bisherige Reform reicht dem VdK nicht.
Das Bundes-Kabinett ist die Regierung von Deutschland.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef der Regierung.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt etwas dazu.
Ein Präsident ist der Chef einer Organisation.
Horst Vöge sagt: Die Reform hilft nicht wirklich.
Pflege-bedürftige Menschen brauchen Hilfe im Alltag.
Zum Beispiel beim Waschen, Anziehen oder Essen.
Es entstehen neue Hürden für diese Menschen.
Hürden bedeutet: Es wird schwerer, Hilfe zu bekommen.
Das ist falsch, sagt der VdK.
Horst Vöge sagt noch etwas.
Öffentliche Gelder werden nicht richtig genutzt.
Öffentliche Gelder sind Steuer-Geld von allen Menschen.
Alle Bürgerinnen und Bürger zahlen dieses Geld.
Manchmal fließt dieses Geld in falsche Bereiche.
Das muss sich ändern.
Wer helfen will, darf nicht bei Betroffenen sparen.
Betroffene sind Menschen, die Pflege brauchen.
Auch ihre Familien gehören dazu.
Der VdK NRW hat noch einen Hinweis.
In der Corona-Krise wurde Geld aus der Pflege-Versicherung genommen.
Die Corona-Krise war eine Zeit mit einer gefährlichen Krankheit.
Viele Menschen auf der Welt wurden damals krank.
Die Pflege-Versicherung zahlt Geld, wenn man Hilfe braucht.
Alle Menschen zahlen jeden Monat etwas ein.
So können Menschen mit Pflege-Bedarf Hilfe bekommen.
Dieses Geld soll zurückgezahlt werden.
Das würde der Pflege-Versicherung helfen.
Der VdK fordert außerdem: Alle sollen einzahlen.
Das nennt man solidarische Finanzierung.
Solidarisch bedeutet: Alle helfen gemeinsam.
Alle zahlen ein und alle bekommen Hilfe.
So hat die Pflege-Versicherung mehr Geld.
Das hilft allen Menschen, die Pflege brauchen.
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hat anlässlich der vom Bundeskabinett beschlossenen Pflegereform eine grundsätzliche Reform der bestehenden Strukturen gefordert. VdK-Präsident Horst Vöge kritisiert, dass neue Hürden geschaffen würden, die an den tatsächlichen Bedürfnissen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen vorbeigingen. Stattdessen müssten Schlupflöcher, Fehlsteuerungen, unnötige Bürokratie und die nicht zweckgebundene Verwendung öffentlicher Mittel in den Fokus rücken.
Vöge betont: "Es kann nicht sein, dass diejenigen, die ohnehin auf Unterstützung angewiesen sind, sich durch immer neue Barrieren kämpfen müssen, während gleichzeitig kaum hinterfragt wird, wo öffentliche Gelder versickern oder Strukturen davon profitieren, die längst nicht mehr den Menschen dienen, für die sie geschaffen wurden." Wer wirklich etwas verändern wolle, müsse nicht zuerst bei den Betroffenen sparen oder ihnen weitere Hürden auferlegen, sondern die Strukturen selbst kritisch hinterfragen.
Der VdK NRW verweist darauf, dass der Druck auf das Pflegsystem geringer wäre, wenn die versicherungsfremden Leistungen, die während der Coronakrise aus der Pflegeversicherung entnommen wurden, zurückgeführt würden. Zudem hält der Verband an seinem Vorschlag einer solidarischen Finanzierung fest. Konkret fordert er, dass alle, die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen, auch in diese einzahlen.
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hat anlässlich der vom Bundeskabinett beschlossenen Pflegereform eine grundsätzliche Reform der bestehenden Strukturen gefordert. VdK-Präsident Horst Vöge kritisiert, dass neue Hürden geschaffen würden, die an den tatsächlichen Bedürfnissen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen vorbeigingen. Stattdessen müssten Schlupflöcher, Fehlsteuerungen, unnötige Bürokratie und die nicht zweckgebundene Verwendung öffentlicher Mittel in den Fokus rücken.
Vöge betont: "Es kann nicht sein, dass diejenigen, die ohnehin auf Unterstützung angewiesen sind, sich durch immer neue Barrieren kämpfen müssen, während gleichzeitig kaum hinterfragt wird, wo öffentliche Gelder versickern oder Strukturen davon profitieren, die längst nicht mehr den Menschen dienen, für die sie geschaffen wurden." Wer wirklich etwas verändern wolle, müsse nicht zuerst bei den Betroffenen sparen oder ihnen weitere Hürden auferlegen, sondern die Strukturen selbst kritisch hinterfragen.
Der VdK NRW verweist darauf, dass der Druck auf das Pflegsystem geringer wäre, wenn die versicherungsfremden Leistungen, die während der Coronakrise aus der Pflegeversicherung entnommen wurden, zurückgeführt würden. Zudem hält der Verband an seinem Vorschlag einer solidarischen Finanzierung fest. Konkret fordert er, dass alle, die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen, auch in diese einzahlen.





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