KÖLN (kobinet)
Ein Amt ist eine Behörde.
Dort arbeiten Menschen für die Bürger.
LVR ist eine Abkürzung für Landes-Verband Rheinland.
Der LVR ist ein Amt.
Der LVR hilft Menschen mit Behinderung.
Das LVR-Landes-Jugend-Amt kümmert sich um Kinder und Familien.
Eine Gruppe aus Jordanien hat das LVR-Landes-Jugend-Amt besucht.
Die Gruppe hatte 15 Personen.
Bei dem Besuch ging es um frühe Bildung.
Frühe Bildung bedeutet: Lernen vor der Schule.
Förderung bedeutet: Hilfe beim Lernen.
Kinder bekommen Unterstützung.
So können sie sich gut entwickeln.
Es ging auch um Kinder mit Behinderung.
Diese Kinder sollen gut gefördert werden.
Das nennt man Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen gemeinsam.
Jeder Mensch gehört dazu.
Die Gruppe kam aus verschiedenen Bereichen in Jordanien.
Dabei waren Vertreter des Bildungs-Ministeriums.
Das Bildungs-Ministerium ist ein Amt der Regierung.
Es kümmert sich um Schulen und Lernen.
Auch Vertreter von Schulen waren dabei.
Und Vertreter von Wohlfahrts-Verbänden waren dabei.
Wohlfahrts-Verbände sind Gruppen, die Menschen helfen.
Caritas International hat den Besuch begleitet.
Caritas International ist ein großer Hilfs-Verband.
Caritas hilft Menschen in vielen Ländern.
Es gibt ein Programm für frühe Bildung in Jordanien.
Es heißt Vorschul-Bildungs-Programm Jordanien.
Das Programm soll die Bildung für kleine Kinder verbessern.
Inklusion soll dabei sehr wichtig sein.
Das Bundes-Ministerium für wirtschaftliche Zusammen-Arbeit unterstützt dieses Programm.
Dieses Ministerium heißt kurz BMZ.
Wirtschaftliche Zusammen-Arbeit bedeutet: Deutschland hilft anderen Ländern beim Aufbauen.
Es sollen Mindest-Standards entwickelt werden.
Mindest-Standards sind Regeln, die überall gelten müssen.
Die Gäste haben viel über die Arbeit des LVR gelernt.
Sie haben erfahren, wie Kitas in Deutschland arbeiten.
Kitas sind Kinder-Tages-Einrichtungen.
Das sind Orte, wo kleine Kinder betreut werden.
Sie haben auch erfahren, welche Regeln für Kitas gelten.
Luca Schwarzer arbeitet beim LVR im Bereich Kinder und Familie.
Luca Schwarzer sagt:
Viele Fragen zur frühen Bildung sind ähnlich.
Das gilt in vielen Ländern.
Es ist wichtig, sich darüber auszutauschen.
Das Vorschul-Bildungs-Programm macht verschiedene Dinge.
Es schult Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten.
Erzieherinnen und Erzieher betreuen und fördern kleine Kinder.
Es informiert Eltern über Inklusion.
Es entwickelt digitale Lern-Materialien.
Digital bedeutet: am Computer oder Tablet.
Digitale Lern-Materialien sind zum Beispiel Videos am Computer.
Die Gruppe besucht Kitas und andere Orte für Kinder.
Das passiert während ihres Aufenthalts hier.
Aufenthalt bedeutet: Die Zeit an einem Ort.
So lernen sie, wie Inklusion in Deutschland funktioniert.
Foto: ridvan-selli
KÖLN (kobinet)
Eine 15-köpfige Delegation aus Jordanien hat am 30. September 2026 das LVR-Landesjugendamt Rheinland in Köln besucht. Im Mittelpunkt des Fachgesprächs standen inklusive frühkindliche Bildung, Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen sowie Unterstützungs- und Teilhabestrukturen für Kinder mit Behinderung. Die Delegation setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des jordanischen Bildungsministeriums, des Ministeriums für soziale Entwicklung, von Schulverwaltungen, Wohlfahrtsverbänden sowie Caritas Jordanien zusammen. Begleitet wurde der Austausch von Caritas international. Hintergrund ist das beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) angesiedelte "Vorschulbildungsprogramm Jordanien". Ziel des Programms ist es, inklusive frühkindliche Bildung in Jordanien zu stärken und nachhaltig im Bildungssystem zu verankern. Dazu sollen unter anderem Mindeststandards für inklusive frühkindliche Bildung entwickelt werden.
Beim Besuch im LVR-Landesjugendamt Rheinland erhielten die Gäste Einblicke in die Aufgaben und Strukturen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) im Bereich der frühkindlichen Bildung. Themen waren unter anderem die föderalen Zuständigkeiten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen, Instrumente der Qualitätsentwicklung, präventiver inklusiver Kinderschutz, die Voraussetzungen der Betriebserlaubnis für Kindertageseinrichtungen sowie Fragen der Teilhabe und Eingliederungshilfe.
"Wir freuen uns sehr über das internationale Interesse an der Arbeit des LVR-Landesjugendamtes Rheinland. Inklusive frühkindliche Bildung braucht gute Rahmenbedingungen, qualifizierte Fachkräfte und individuelle Unterstützung für Kinder und Familien. Der Austausch mit der jordanischen Delegation zeigt, dass viele fachliche Fragen über Ländergrenzen hinweg relevant sind", sagte Luca Schwarzer, Abteilungsleitung im LVR-Fachbereich Kinder und Familie.
Das "Vorschulbildungsprogramm Jordanien" stärkt inklusive Strukturen unter anderem durch Schulungen für staatliche Akteure und Kindergartenpersonal, die Sensibilisierung von Eltern, die Einführung von Mindeststandards, digitale Materialien, Netzwerkarbeit und Lobbying. Die jordanische Delegation informiert sich während ihres Aufenthalts in Deutschland auf Bundes-, Landes-, Forschungs- und Einrichtungsebene über Strukturen, Instrumente und Praxiserfahrungen der inklusiven frühkindlichen Bildung.
Foto: ridvan-selli
KÖLN (kobinet)
Eine 15-köpfige Delegation aus Jordanien hat am 30. September 2026 das LVR-Landesjugendamt Rheinland in Köln besucht. Im Mittelpunkt des Fachgesprächs standen inklusive frühkindliche Bildung, Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen sowie Unterstützungs- und Teilhabestrukturen für Kinder mit Behinderung. Die Delegation setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des jordanischen Bildungsministeriums, des Ministeriums für soziale Entwicklung, von Schulverwaltungen, Wohlfahrtsverbänden sowie Caritas Jordanien zusammen. Begleitet wurde der Austausch von Caritas international. Hintergrund ist das beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) angesiedelte "Vorschulbildungsprogramm Jordanien". Ziel des Programms ist es, inklusive frühkindliche Bildung in Jordanien zu stärken und nachhaltig im Bildungssystem zu verankern. Dazu sollen unter anderem Mindeststandards für inklusive frühkindliche Bildung entwickelt werden.
Beim Besuch im LVR-Landesjugendamt Rheinland erhielten die Gäste Einblicke in die Aufgaben und Strukturen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) im Bereich der frühkindlichen Bildung. Themen waren unter anderem die föderalen Zuständigkeiten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen, Instrumente der Qualitätsentwicklung, präventiver inklusiver Kinderschutz, die Voraussetzungen der Betriebserlaubnis für Kindertageseinrichtungen sowie Fragen der Teilhabe und Eingliederungshilfe.
"Wir freuen uns sehr über das internationale Interesse an der Arbeit des LVR-Landesjugendamtes Rheinland. Inklusive frühkindliche Bildung braucht gute Rahmenbedingungen, qualifizierte Fachkräfte und individuelle Unterstützung für Kinder und Familien. Der Austausch mit der jordanischen Delegation zeigt, dass viele fachliche Fragen über Ländergrenzen hinweg relevant sind", sagte Luca Schwarzer, Abteilungsleitung im LVR-Fachbereich Kinder und Familie.
Das "Vorschulbildungsprogramm Jordanien" stärkt inklusive Strukturen unter anderem durch Schulungen für staatliche Akteure und Kindergartenpersonal, die Sensibilisierung von Eltern, die Einführung von Mindeststandards, digitale Materialien, Netzwerkarbeit und Lobbying. Die jordanische Delegation informiert sich während ihres Aufenthalts in Deutschland auf Bundes-, Landes-, Forschungs- und Einrichtungsebene über Strukturen, Instrumente und Praxiserfahrungen der inklusiven frühkindlichen Bildung.





Lesermeinungen