BERLIN (kobinet)
Das Bünd-nis E-Scooter aus dem Weg hat einen offenen Brief geschrieben.
Ein Bünd-nis ist eine Gruppe von Menschen oder Organi-sationen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Ein offener Brief ist ein Brief für alle Menschen.
Er ist nicht nur für eine Person.
Der Brief ging an Ute Bonde.
Ute Bonde ist die Verkehrs-Senatorin in Berlin.
Eine Verkehrs-Senatorin ist eine wichtige Politikerin.
Sie ist zuständig für den Verkehr in Berlin.
Das Bünd-nis fordert etwas.
E-Scooter sollen nicht mehr überall stehen dürfen.
Ab dem 1. April 2027 soll es feste Stationen geben.
Eine Station ist ein fester Platz.
Dort kann man einen E-Scooter abstellen oder abholen.
Nur an diesen Stationen darf man E-Scooter abstellen.
An jeder Station gibt es nur eine bestimmte Zahl von Plätzen.
So viele E-Scooter dürfen dann auch fahren.
Heute stehen viele E-Scooter einfach irgendwo.
Das ist ein Problem.
Menschen mit Behin-derungen können dann nicht gut gehen.
Auch ältere Menschen haben Schwierig-keiten.
Manche Menschen können sich schlecht bewegen.
Diese Menschen sind in Gefahr.
Dem Bünd-nis gehören rund 50 Organi-sationen an.
Eine Organi-sation ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben alle das gleiche Ziel.
Die Organi-sationen vertreten mehr als 1 Million Menschen in Berlin.
3 Parteien im Berliner Abgeord-neten-haus unterstützen die Forderung.
Eine Partei ist eine Gruppe von Politikerinnen und Politikern.
Sie haben gemeinsame Ideen für die Politik.
Das Abgeord-neten-haus ist das Landes-Parlament in Berlin.
Dort treffen Abgeord-nete wichtige Entscheidungen für Berlin.
Die 3 Parteien sind: SPD, Bünd-nis 90 und Die Grünen und Die Linke.
SPD bedeutet: Sozial-Demo-kra-tische Partei Deutsch-lands.
Das Bünd-nis stellt eine Frage an Ute Bonde.
Die Frage lautet:
Gibt es bis zur neuen Senats-Bildung keine neuen Erlaubnisse?
Erlaubnis bedeutet: Man darf etwas tun.
Senats-Bildung bedeutet: Eine neue Regierung wird zusammengestellt.
Das Bünd-nis meint: Keine neuen Erlaubnisse wären ein gutes Zeichen.
Den Brief haben 2 Personen unterschrieben.
Das sind Andreas Bethke und Dr. Thomas Krämer.
Beide arbeiten beim ABSV.
ABSV bedeutet: All-ge-meiner Blinden- und Seh-behin-derten-verein Berlin.
Das ist ein Verein für blinde und seh-behin-derte Menschen in Berlin.
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Das Bündnis "E-Scooter aus dem Weg" hat Verkehrssenatorin Ute Bonde (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) in einem offenen Brief aufgefordert, das Freefloating-Modell für Leih-E-Scooter in Berlin zu beenden. Ab dem 1. April 2027 sollen Sondernutzungserlaubnisse nur noch für das Anbieten und Abstellen an festen Stationen erteilt werden. Die Zahl der genehmigten Fahrzeuge soll sich dabei an der Kapazität der vorhandenen Stationen orientieren.
Hintergrund ist der anhaltende Konflikt um die Nutzung des öffentlichen Raums, der durch herumstehende oder liegende Scooter besonders für Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Gefahr darstelle, so das Bündnis. Das freie Abstellen von E-Scootern im öffentlichen Raum habe keine Zukunft mehr, heißt es in dem Schreiben.
Das Bündnis, dem rund 50 Organisationen und Initiativen der Berliner Zivilgesellschaft angehören, vertritt Interessen aus den Bereichen Soziales, Senioren, Menschen mit Behinderungen, Natur- und Umweltschutz, Verkehr, Gesundheit, Denkmalschutz und Stadtbild. Die beteiligten Organisationen repräsentieren gemeinsam weit über eine Million Menschen in Berlin.
Politisch wird die Forderung von drei der vier demokratischen Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus – SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke – sowie von den Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters unterstützt. Eine Podiumsdiskussion am 12. August beim Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) habe gezeigt, dass der öffentliche Raum nicht länger als Abstellfläche für Leihfahrzeuge dienen dürfe, betont das Bündnis.
In dem Brief wird Bonde gefragt, ob sie ausschließt, dass ihr Haus vor der Neubildung des Senats neue Sondernutzungserlaubnisse für das Freefloating erteilt, die über den 1. April 2027 hinaus gelten. Eine solche Zusage würde das Bündnis als Zeichen des Respekts vor der demokratischen Willensbildung begrüßen.
Unterzeichnet wurde der Brief von Andreas Bethke, ABSV-Vorsitzender, und Dr. Thomas Krämer, ABSV-Geschäftsführer.
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Das Bündnis "E-Scooter aus dem Weg" hat Verkehrssenatorin Ute Bonde (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) in einem offenen Brief aufgefordert, das Freefloating-Modell für Leih-E-Scooter in Berlin zu beenden. Ab dem 1. April 2027 sollen Sondernutzungserlaubnisse nur noch für das Anbieten und Abstellen an festen Stationen erteilt werden. Die Zahl der genehmigten Fahrzeuge soll sich dabei an der Kapazität der vorhandenen Stationen orientieren.
Hintergrund ist der anhaltende Konflikt um die Nutzung des öffentlichen Raums, der durch herumstehende oder liegende Scooter besonders für Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Gefahr darstelle, so das Bündnis. Das freie Abstellen von E-Scootern im öffentlichen Raum habe keine Zukunft mehr, heißt es in dem Schreiben.
Das Bündnis, dem rund 50 Organisationen und Initiativen der Berliner Zivilgesellschaft angehören, vertritt Interessen aus den Bereichen Soziales, Senioren, Menschen mit Behinderungen, Natur- und Umweltschutz, Verkehr, Gesundheit, Denkmalschutz und Stadtbild. Die beteiligten Organisationen repräsentieren gemeinsam weit über eine Million Menschen in Berlin.
Politisch wird die Forderung von drei der vier demokratischen Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus – SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke – sowie von den Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters unterstützt. Eine Podiumsdiskussion am 12. August beim Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) habe gezeigt, dass der öffentliche Raum nicht länger als Abstellfläche für Leihfahrzeuge dienen dürfe, betont das Bündnis.
In dem Brief wird Bonde gefragt, ob sie ausschließt, dass ihr Haus vor der Neubildung des Senats neue Sondernutzungserlaubnisse für das Freefloating erteilt, die über den 1. April 2027 hinaus gelten. Eine solche Zusage würde das Bündnis als Zeichen des Respekts vor der demokratischen Willensbildung begrüßen.
Unterzeichnet wurde der Brief von Andreas Bethke, ABSV-Vorsitzender, und Dr. Thomas Krämer, ABSV-Geschäftsführer.





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