Kassel (kobinet)
Der Bundes-Verband Psychiatrie-Erfahrener hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Man kann damit etwas verändern wollen.
Psychiatrie-Erfahrene waren schon einmal in einer Psychiatrie.
Eine Psychiatrie ist ein Kranken-haus für seelische Krankheiten.
Der Titel der Petition lautet:
Psychische Krisen sind kein Sicherheits-Risiko: Rechts-Ruck stoppen!
Psychisch bedeutet: Es geht um die Seele und die Gefühle.
Eine psychische Krise bedeutet: Ein Mensch ist seelisch sehr belastet.
Rechts-Ruck bedeutet: Die Politik wird strenger.
Sie wird weniger offen für andere Menschen.
Die Petition geht an die Gesundheits-Minister in Deutschland.
Sie geht auch an die Innen-Minister in Deutschland.
Diese Minister können Gesetze verändern.
Die Petition ist auf der Internet-Seite We Act zu finden.
We Act gehört zur Organisation Campact.
Dort können Menschen Petitionen unterschreiben.
Der Bundes-Verband schreibt: In vielen Bundes-Ländern gibt es neue Gesetze.
Diese Gesetze nehmen Menschen mit einer Diagnose Rechte weg.
Ein Arzt untersucht einen Menschen.
Der Arzt stellt fest: Welche Krankheit der Mensch hat.
Das Ergebnis heißt Diagnose.
Zum Beispiel sollen Daten dieser Menschen stärker geteilt werden.
Außerdem soll eine ambulante Zwangs-Behandlung eingeführt werden.
Ambulant bedeutet: Man wird behandelt.
Danach geht man nach Hause.
Man bleibt nicht im Kranken-haus.
Zwangs-Behandlung bedeutet: Menschen werden zu einer Behandlung gezwungen.
Viele Politiker sagen: Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose sind gefährlich.
Der Bundes-Verband sagt: Das stimmt nicht.
Überwachung bedeutet: Jemand beobachtet dich genau.
Er schaut, was du tust und wohin du gehst.
Ausgrenzung bedeutet: Jemand wird von einer Gruppe nicht dazu-gezählt.
Er darf nicht mitmachen.
Überwachung und Ausgrenzung helfen diesen Menschen nicht.
Der Bundes-Verband fordert: Menschen in psychischen Krisen brauchen Unterstützung.
Sie haben das Recht, selbst über ihr Leben zu entscheiden.
Unterstützung und Selbst-Bestimmung helfen wirklich.
Hier könnt ihr die Petition unterschreiben:
Foto: Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener / We Act
Kassel (kobinet)
"Psychische Krisen sind kein Sicherheitsrisiko: Rechtsruck stoppen!" So lautet der Titel einer Petition des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener an die Gesundheits- und Innenminister*innen der Länder und des Bundes, die auf der Petitionsplattform We Act von Campact eingestellt wurde. "Wir beobachten, dass es in mehreren Bundesländern Gesetzesreformen gibt, die die Rechte psychiatrisch Diagnostizierter immer weiter einschränken. Beispielsweise werden auf Bundesebene ein umfassender Datenaustausch vorbereitet und die ambulante Zwangsbehandlung eingeführt. Diese Entwicklungen stehen im Kontext eines politischen Klimas, in dem sicherheitspolitische Argumente zunehmend in den Vordergrund rücken. Es wird argumentiert, dass psychiatrisch diagnostizierte Personen potenziell gewalttätig seien", heißt es u.a. zum Hintergrund der Petition. "Statt Überwachung und Stigmatisierung fordern wir Unterstützung und Selbstbestimmung. Wir sagen Nein zur zunehmenden sicherheitsrechtlichen Ausrichtung von Unterstützungssystemen", lautet die Forderung des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener.
Foto: Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener / We Act
Kassel (kobinet)
"Psychische Krisen sind kein Sicherheitsrisiko: Rechtsruck stoppen!" So lautet der Titel einer Petition des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener an die Gesundheits- und Innenminister*innen der Länder und des Bundes, die auf der Petitionsplattform We Act von Campact eingestellt wurde. "Wir beobachten, dass es in mehreren Bundesländern Gesetzesreformen gibt, die die Rechte psychiatrisch Diagnostizierter immer weiter einschränken. Beispielsweise werden auf Bundesebene ein umfassender Datenaustausch vorbereitet und die ambulante Zwangsbehandlung eingeführt. Diese Entwicklungen stehen im Kontext eines politischen Klimas, in dem sicherheitspolitische Argumente zunehmend in den Vordergrund rücken. Es wird argumentiert, dass psychiatrisch diagnostizierte Personen potenziell gewalttätig seien", heißt es u.a. zum Hintergrund der Petition. "Statt Überwachung und Stigmatisierung fordern wir Unterstützung und Selbstbestimmung. Wir sagen Nein zur zunehmenden sicherheitsrechtlichen Ausrichtung von Unterstützungssystemen", lautet die Forderung des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener.





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