MÜNSTER (kobinet)
Die Sozial-Stiftung des Landschafts-Verbandes Westfalen-Lippe hat Geld bewilligt.
Eine Sozial-Stiftung ist eine Organisation.
Sie gibt Geld für Menschen, die Hilfe brauchen.
Ein Landschafts-Verband ist eine große öffentliche Organisation.
Sie kümmert sich um wichtige Aufgaben in einer Region.
Bewilligt bedeutet: Die Stiftung hat Ja gesagt.
Es geht um rund 725.000 Euro.
Das Geld geht an 3 soziale Projekte.
Ein Projekt ist ein Plan mit einem klaren Ziel.
Der Aufsichts-Rat der Sozial-Stiftung hat das beschlossen.
Der Aufsichts-Rat ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen treffen wichtige Entscheidungen für die Stiftung.
Beschlossen bedeutet: Alle Mitglieder haben gemeinsam entschieden.
Die Förderung heißt: Mobilitäts-Entwicklung für Menschen mit Behinderung.
Förderung bedeutet: Jemand bekommt Geld oder Hilfe für ein Projekt.
So kann das Projekt umgesetzt werden.
Mobilität bedeutet: von einem Ort zum anderen kommen.
Dazu gehören Bus, Bahn, Fahrrad und Fuß-Wege.
Werner Wolff ist Vorsitzender des Aufsichts-Rates.
Werner Wolff sagt: Selbstständige Mobilität ist sehr wichtig.
Selbstständig bedeutet: etwas alleine tun können.
Mobilität hilft Menschen mit Behinderung.
Diese Menschen können am Leben in der Gesellschaft teil-nehmen.
Gesellschaft bedeutet: alle Menschen, die zusammen leben.
Die 3 Projekte helfen bei Problemen im Alltag.
Sie helfen Menschen mit Behinderung.
Die Projekte wirken in Westfalen-Lippe.
Sie wirken auch in ganz Deutschland.
Das erste Projekt heißt: LWL Feel Mobil - Neue Wege entdecken.
Es kommt vom LWL-Berufs-Bildungs-Werk Soest.
Das LWL-Berufs-Bildungs-Werk Soest ist eine besondere Schule.
Dort lernen Menschen einen Beruf.
Das LWL-Berufs-Bildungs-Werk Soest arbeitet mit der feelSpace GmbH zusammen.
Das Projekt dauert 3 Jahre.
Das Projekt hilft jungen blinden Menschen.
Es hilft auch Menschen mit Seh-Behinderung.
Seh-Behinderung bedeutet: Man sieht sehr schlecht.
Die jungen Menschen sollen sich besser im Alltag bewegen können.
Sie sollen sich besser orientieren können.
Orientieren bedeutet: den richtigen Weg finden.
Dafür gibt es einen Navi-Gürtel.
Der Navi-Gürtel zeigt die Richtung durch Vibration.
Vibration bedeutet: etwas zittert leicht am Körper.
So spürt man die Richtung mit dem Körper.
Es gibt auch eine Mobilitäts-App.
Eine App ist ein Programm auf dem Handy.
Der Navi-Gürtel und die App werden im Alltag ausprobiert.
Das Ziel ist mehr Selbstständigkeit für junge Menschen.
Selbstständigkeit bedeutet: Dinge alleine tun können.
Der Übergang von der Schule in den Beruf soll leichter werden.
Das zweite Projekt heißt: Selbstständig mobil - E-Mofa-Training.
Es kommt von der Gustav-Heinemann-Schule in Hagen.
Das ist eine Förder-Schule für Schülerinnen und Schüler.
Eine Förder-Schule ist eine besondere Schule.
Dort lernen Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungs-Bedarf.
Die Schule entwickelt ein neues Lern-Konzept.
Ein Lern-Konzept ist ein Plan für das Lernen.
Der Plan zeigt, was und wie gelernt wird.
Die Jugendlichen lernen, sich selbstständig fortzubewegen.
Sie üben für das Leben nach der Schule.
Sie lernen Theorie und Praxis.
Theorie bedeutet: Wissen aus Büchern und Erklärungen.
Praxis bedeutet: Ausprobieren im echten Leben.
Die Jugendlichen lernen sicher im Straßen-Verkehr zu fahren.
Am Ende können sie die Mofa-Prüfung ablegen.
Ein Mofa ist ein kleines Motor-Rad.
Die Prüfung zeigt: Die Jugendlichen können sicher fahren.
Das dritte Projekt kommt vom Zentrum für inklusive Bildung und Beratung.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das Zentrum heißt kurz: ZiBB.
Das ZiBB ist ein Verein in Dortmund.
Das ZiBB kümmert sich um sexuelle Bildung.
Sexuelle Bildung bedeutet: Wissen über den eigenen Körper und Beziehungen.
Gehörlose Menschen haben oft keinen Zugang zu diesem Wissen.
Gehörlos bedeutet: Man kann nicht hören.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Gebärden-Sprache ist eine Sprache mit Händen und Gesicht.
Das ZiBB bildet gehörlose Fach-Kräfte aus.
Die Fach-Kräfte lernen, sexuelle Bildung in Gebärden-Sprache zu vermitteln.
Hörende Fach-Kräfte lernen die Gehörlosen-Kultur kennen.
Die Fach-Kräfte lernen, Informationen barriere-frei weiterzugeben.
Barriere-frei bedeutet: ohne Hindernisse, für alle zugänglich.
Das Ziel ist: Alle Menschen sollen wichtige Informationen bekommen.
Sexuelle Gewalt soll verhindert werden.
Foto: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) KöR
MÜNSTER (kobinet)
Die Sozialstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat rund 725.000 Euro für drei soziale Projekte bewilligt. Der Aufsichtsrat der LWL-Sozialstiftung beschloss die Förderung im Rahmen der neuen Sonderförderung "Mobilitätsentwicklung für Menschen mit Behinderung". Werner Wolff, Vorsitzender des Aufsichtsrates der LWL-Sozialstiftung, betonte: "Selbstbestimmte Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Mit unserer Sonderförderung unterstützen wir innovative und nachhaltige Lösungen, die konkrete Barrieren im Alltag abbauen und Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten eröffnen." Die Projekte entfalten ihre Wirkung sowohl regional in Westfalen-Lippe als auch bundesweit.
Eines der geförderten Projekte ist "LWL Feel Mobil - Neue Wege entdecken" des LWL-Berufsbildungswerks Soest in Kooperation mit der feelSpace GmbH. Das dreijährige Vorhaben unterstützt junge blinde oder sehbehinderte Menschen dabei, ihre Mobilität und Orientierung im Alltag zu verbessern. Dafür werden ein "naviGürtel" und eine spezielle Mobilitäts-App erprobt und mit pädagogischer Begleitung in realen Alltagssituationen eingesetzt. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Selbstständigkeit zu stärken und den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Ein weiteres Projekt ist "Selbstständig mobil - E-Mofa-Training" der Gustav-Heinemann-Schule in Hagen, einer städtischen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Hier wird ein praxisnahes Konzept entwickelt und erprobt, das Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine eigenständige Fortbewegung nach dem Schulabschluss vorbereitet. In theoretischen und praktischen Einheiten lernen die Jugendlichen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, und werden so auf die Mofaprüfbescheinigung vorbereitet.
Das dritte Vorhaben, das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung (ZiBB e.V.) in Dortmund, setzt sich für den barrierefreien Zugang zu sexueller Bildung ein. Für gehörlose und gebärdensprachlich kommunizierende Menschen gibt es hier oft Barrieren. Das ZiBB e.V. entwickelt ein zielgruppengerechtes Weiterbildungskonzept: Gehörlose pädagogische Fachkräfte werden in Deutscher Gebärdensprache für die sexuelle Bildungsarbeit qualifiziert, während hörende Fachkräfte für die Gehörlosenkultur und barrierefreie Vermittlung sensibilisiert werden. Ziel ist es, Informationen besser zugänglich zu machen, sexuelle Selbstbestimmung zu stärken und sexualisierter Gewalt vorzubeugen.
Foto: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) KöR
MÜNSTER (kobinet)
Die Sozialstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat rund 725.000 Euro für drei soziale Projekte bewilligt. Der Aufsichtsrat der LWL-Sozialstiftung beschloss die Förderung im Rahmen der neuen Sonderförderung "Mobilitätsentwicklung für Menschen mit Behinderung". Werner Wolff, Vorsitzender des Aufsichtsrates der LWL-Sozialstiftung, betonte: "Selbstbestimmte Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Mit unserer Sonderförderung unterstützen wir innovative und nachhaltige Lösungen, die konkrete Barrieren im Alltag abbauen und Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten eröffnen." Die Projekte entfalten ihre Wirkung sowohl regional in Westfalen-Lippe als auch bundesweit.
Eines der geförderten Projekte ist "LWL Feel Mobil - Neue Wege entdecken" des LWL-Berufsbildungswerks Soest in Kooperation mit der feelSpace GmbH. Das dreijährige Vorhaben unterstützt junge blinde oder sehbehinderte Menschen dabei, ihre Mobilität und Orientierung im Alltag zu verbessern. Dafür werden ein "naviGürtel" und eine spezielle Mobilitäts-App erprobt und mit pädagogischer Begleitung in realen Alltagssituationen eingesetzt. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Selbstständigkeit zu stärken und den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Ein weiteres Projekt ist "Selbstständig mobil - E-Mofa-Training" der Gustav-Heinemann-Schule in Hagen, einer städtischen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Hier wird ein praxisnahes Konzept entwickelt und erprobt, das Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine eigenständige Fortbewegung nach dem Schulabschluss vorbereitet. In theoretischen und praktischen Einheiten lernen die Jugendlichen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, und werden so auf die Mofaprüfbescheinigung vorbereitet.
Das dritte Vorhaben, das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung (ZiBB e.V.) in Dortmund, setzt sich für den barrierefreien Zugang zu sexueller Bildung ein. Für gehörlose und gebärdensprachlich kommunizierende Menschen gibt es hier oft Barrieren. Das ZiBB e.V. entwickelt ein zielgruppengerechtes Weiterbildungskonzept: Gehörlose pädagogische Fachkräfte werden in Deutscher Gebärdensprache für die sexuelle Bildungsarbeit qualifiziert, während hörende Fachkräfte für die Gehörlosenkultur und barrierefreie Vermittlung sensibilisiert werden. Ziel ist es, Informationen besser zugänglich zu machen, sexuelle Selbstbestimmung zu stärken und sexualisierter Gewalt vorzubeugen.





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