Berlin (kobinet)
Manche Menschen werden ungerecht behandelt.
Das nennt man Dis-kri-mi-nie-rung.
Dis-kri-mi-nie-rung bedeutet: Eine Person wird schlechter behandelt als andere.
Diese Menschen brauchen Zeit.
Sie brauchen Zeit, um Hilfe zu finden.
Sie brauchen Zeit, um ihre Rechte einzufordern.
Rechte einfordern bedeutet: Man verlangt faire Behandlung.
Deshalb gibt es ein Gesetz gegen Dis-kri-mi-nie-rung.
Es heißt All-ge-mei-nes Gleich-be-hand-lungs-ge-setz.
Kurz: AGG.
Das Gesetz schützt Menschen vor Ungerechtigkeit.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Das AGG legt Fristen fest.
Eine Frist bedeutet: Man hat nur eine bestimmte Zeit zum Handeln.
Bisher beträgt diese Frist nur 2 Monate.
Das AGG soll jetzt geändert werden.
Der Bundes-Tag berät gerade darüber.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Der Bundes-Tag entscheidet über neue Gesetze.
Die neue Frist soll 4 Monate betragen.
Aber viele Menschen finden: Das reicht nicht.
Manche Menschen merken die Ungerechtigkeit erst später.
Dann sind 4 Monate schon vorbei.
Das AGG gibt es seit 20 Jahren.
Jetzt wird es zum ersten Mal geändert.
Diese Änderung muss Menschen wirklich helfen.
Es gibt ein Bünd-nis namens AGG-Reform-Jetzt!
Ein Bünd-nis ist eine Gruppe von Menschen mit gleichem Ziel.
Reform bedeutet: Etwas wird geändert und verbessert.
Das Bünd-nis fordert längere Fristen.
Das Bünd-nis hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist ein Brief mit vielen Unter-schriften.
Eine Unter-schrift ist der eigene Name.
Viele Menschen unterschreiben gemeinsam.
So fordern sie etwas gemeinsam.
Du kannst die Petition unterschreiben.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
Wer Diskriminierung erlebt, braucht nach Ansicht des Bündnis AGG Reform Jetzt! Zeit. Zeit, um das Erlebte einzuordnen. Zeit, um Beratung zu finden. Und Zeit, um zu entscheiden, ob und wie die eigenen Rechte geltend gemacht werden sollen. Für bestimmte Ansprüche sieht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bislang eine Frist von nur zwei Monaten vor. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform des AGG, der derzeit im Bundestag beraten wird, soll diese Frist auf vier Monate verlängern. Doch auch das reicht nach Ansicht des Bündnisses nicht aus. Wenn das AGG jetzt nach 20 Jahren reformiert wird, muss die Reform Menschen tatsächlich dabei helfen, ihre Rechte durchzusetzen. Deshalb fordert das Bündnis AGG Reform Jetzt! in einer Petition deutlich längere und realistische Fristen.
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Berlin (kobinet)
Wer Diskriminierung erlebt, braucht nach Ansicht des Bündnis AGG Reform Jetzt! Zeit. Zeit, um das Erlebte einzuordnen. Zeit, um Beratung zu finden. Und Zeit, um zu entscheiden, ob und wie die eigenen Rechte geltend gemacht werden sollen. Für bestimmte Ansprüche sieht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bislang eine Frist von nur zwei Monaten vor. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform des AGG, der derzeit im Bundestag beraten wird, soll diese Frist auf vier Monate verlängern. Doch auch das reicht nach Ansicht des Bündnisses nicht aus. Wenn das AGG jetzt nach 20 Jahren reformiert wird, muss die Reform Menschen tatsächlich dabei helfen, ihre Rechte durchzusetzen. Deshalb fordert das Bündnis AGG Reform Jetzt! in einer Petition deutlich längere und realistische Fristen.





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