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Deutsches Kinderhilfswerk sieht Nachbesserungsbedarf beim Haushalt

Zeichnung von  mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen
Zeichnung von mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet)

Der geplante Haushalt des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes den Erfordernissen für eine zukunftsgerichtete Kinder- und Jugendpolitik nicht gerecht. "Der Haushaltsentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bleibt insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Die geplanten Einsparungen zum Vorjahresansatz um rund 1,2 Milliarden Euro werden in mehreren Bereichen für Familien und Kinder zu Einschränkungen führen. So werden die vorgesehenen Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss und die geplante ersatzlose Streichung des Kindersofortzuschlags insbesondere die Situation vieler von Armut betroffener Familien und ihrer Kinder verschlechtern. Zusammen mit den im Haushalt des Bundesbauministeriums geplanten Einschnitten beim Wohngeld wird sich nach Einschätzung des Deutschen Kinderhilfswerkes die Kinderarmut in Deutschland dadurch weiter verschärfen.

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