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Vortrag in Dresden: Matthias Vernaldis „Dezemberfahrt“ als Selbstzeugnis eines Lebens mit Behinderung in der DDR

Vogel auf einem Grenzzaun
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Foto: manuke

Dresden (kobinet)

Die Historikerin Alina Sonnefeld stellt ihre Masterarbeit vor, die sich auf den Roman "Dezemberfahrt" von Matthias Vernaldi bezieht, in dem es um die Erfahrungen eines Menschen mit Behinderung in der DDR geht. Die Veranstaltung findet am 22. September 2026 um 17:00 Uhr in den Räumen des Verband der Körperbehinderten der Stadt Dresden, Strehlener Straße 24 Erdgeschoss links, in 01069 Dresden statt und kann auch online verfolgt werden, wie es in der Ankündigung heißt.

"Alina Sonnefeld ist Historikerin geworden, weil ihr das Wissen über die Vergangenheit ein besseres Verständnis für die Gegenwart ermöglicht. Seit sie aufgrund einer chronischen Erkrankung Behinderung(en) am eigenen Leib erfahren hat, beschäftigt sie sich intensiv mit der Geschichte von Menschen mit Behinderungen. Über ihre Familie hatte sie das Glück, Matthias Vernaldi noch persönlich kennenzulernen. Mit ihrer Forschung möchte sie dazu beitragen, dass Matthias Vernaldi als Avantgardist der Behindertenbewegung in den geschichtswissenschaftlichen Kanon aufgenommen wird. Seine Kämpfe sollen nicht vergessen werden und als Inspiration für Gegenwart und Zukunft dienen. Matthias Vernaldi kämpfte unter widrigsten Umständen für ein freies, selbstbestimmtes und genussvolles Leben – für sich selbst und für alle anderen", wie es in der Ankündigung heißt.

Alina Sonnefeld möchte im Rahmen einer Promotion weiter zum Thema Menschen mit Behinderung in der DDR forschen. Sollten Anwesende ihre diesbezüglichen eigenen Erfahrungen mit ihr teilen wollen, damit dieser Aspekt der DDR-Geschichte dokumentiert wird, würde sie das freuen. Eine erste Kontaktaufnahme wäre nach Informationen der Veranstalter an diesem Abend möglich.

"Die Teilnahme ist auch online möglich. Den Zoom-Link erhalten Sie nach vorheriger Anmeldung über [email protected] per E-Mail", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, auf die Annett Heinich aus Dresden die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

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