Berlin (kobinet)
Ein neues Projekt startet in Berlin.
Das Projekt heißt Literatur-Küche.
Bei dem Projekt arbeiten verschiedene Menschen zusammen:
Das Ziel ist: Literatur soll für alle verständlich sein.
Literatur bedeutet: Bücher, Gedichte und andere Texte.
Die Texte sind besonders gut geschrieben.
Die Texte sollen trotzdem künstlerisch gut bleiben.
Künstlerisch bedeutet: Die Texte sind auf besondere Weise gemacht.
Sie sind nicht nur nützlich, sondern auch schön.
Viele Menschen in Deutschland haben Lese-Schwierigkeiten.
Das sind rund 30 von 100 Erwachsenen.
Das hat eine Studie aus dem Jahr 2018 gezeigt.
Bei einer Studie untersuchen Forscher etwas genau.
Sie sammeln viele Informationen.
So finden sie heraus, wie etwas wirklich ist.
Die Studie heißt LEO-Studie.
Alle Menschen haben das Recht auf Kultur.
Kultur ist alles, was Menschen gemacht haben.
Zum Beispiel Sprache, Musik oder Bücher.
Dazu gehört auch das Recht auf Literatur.
Das steht in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Viele Länder haben gemeinsam ein Gesetz gemacht.
Dieses Gesetz schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Alle Länder halten sich daran.
Die Literatur-Küche will dieses Recht stärken.
Das Projekt hat 4 Teile.
Teil 1: Schreib-Werkstatt
Eine Werkstatt ist ein Arbeits-Raum.
Dort arbeiten Menschen gemeinsam an etwas.
4 Autor-innen treffen sich an 2 Tagen.
Sie schreiben eigene Texte in verständlicher Sprache.
Sie sprechen über neue Schreib-Formen.
Teil 2: Übersetzungs-Werkstatt
4 Literatur-Übersetzer-innen treffen sich an 2 Tagen.
Sie übersetzen Texte in Leichte Sprache und Einfache Sprache.
Übersetzen bedeutet hier: Einen Text einfacher schreiben.
So können mehr Menschen den Text verstehen.
Leichte Sprache bedeutet: sehr einfache Sprache mit klaren Regeln.
Einfache Sprache bedeutet: vereinfachte Sprache für mehr Menschen.
Die Texte sollen trotzdem künstlerisch gut bleiben.
Teil 3: Öffentliche Veranstaltungen
Eine Veranstaltung ist ein Treffen für viele Menschen.
Alle kommen an einem Ort zusammen.
Es gibt 2 öffentliche Veranstaltungen.
Dort werden die Texte aus den Werkstätten vorgestellt.
Die Veranstaltungen finden in der Berliner Lettrétage statt.
Lettrétage ist ein Literatur-Ort in Berlin.
Die 1. Veranstaltung ist am 1. September 2026 um 17 Uhr.
Die 2. Veranstaltung ist am 22. September 2026 um 17 Uhr.
Beide Veranstaltungen sind kostenlos.
Alle Menschen sind willkommen.
Die Moderation ist in Einfacher Sprache.
Moderation bedeutet: Eine Person führt durch die Veranstaltung.
Diese Person sorgt dafür, dass alles geordnet abläuft.
Es gibt eine Verstehens-Assistenz.
Verstehens-Assistenz bedeutet: Eine Person hilft beim Verstehen.
Es gibt auch Bilder, die beim Verstehen helfen.
Teil 4: Veröffentlichungen
Alle Texte werden danach im Internet veröffentlicht.
Veröffentlicht bedeutet: Alle Menschen können die Texte lesen.
Die Texte sind für alle zugänglich.
Alle können die Texte kostenlos lesen.
Es entsteht auch ein Leit-Faden.
Leit-Faden bedeutet: Eine Hilfe für andere Projekte.
Er erklärt Schritt für Schritt, wie etwas geht.
Der Leit-Faden erklärt, wie inklusive Literatur-Veranstaltungen funktionieren.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Literatur-Küche wird von 2 Frauen geleitet.
Die 1. Frau heißt Dorothea Traupe.
Sie ist Literatur-Übersetzerin und Dozentin.
Dozentin bedeutet: Sie unterrichtet andere Menschen.
Sie gibt ihr Wissen weiter.
Die 2. Frau heißt Inga Schiffler.
Sie ist Expertin für einfache Sprache.
Expertin bedeutet: Sie weiß sehr viel über einfache Sprache.
Sie kennt sich gut damit aus.
Das Projekt wird gefördert von der Berliner Senats-Verwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gefördert bedeutet: Diese Stelle gibt Geld für das Projekt.
Die Senats-Verwaltung ist eine Behörde in Berlin.
Sie ist zuständig für Kultur und das gute Zusammenleben in der Stadt.
Diese Partner helfen mit:
Mehr Informationen findet ihr hier:
literaturkueche.de/berliner-literaturkueche
Dort gibt es auch Informationen in Leichter Sprache.
Foto: IdeaTivas-TLM In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet)
Ein neues Literaturprojekt in Berlin bringt Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität zusammen. Ziel ist es, Literatur verständlicher zu machen ohne dass sie an künstlerischer Qualität verliert. Das Projekt "Literaturküche" startet mit zwei Werkstätten und zwei öffentlichen Veranstaltungen. Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte zu lesen. Das zeigt die LEO-Studie aus dem Jahr 2018. Gleichzeitig hat laut der UN-Behindertenrechtskonvention jeder Mensch das Recht, am kulturellen Leben teilzuhaben – auch an Literatur. Genau hier setzt die "Literaturküche" an: mit Raum für Experimente rund um inklusive Literatur, in dem gemeinsam erforscht wird, wie Literatur für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Lernvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden kann.
Was in der Literaturküche passiert
Berliner Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität als Expert*innen in eigener Sache arbeiten in dem Projekt zusammen. Das Projekt umfasst vier Bausteine:
- Eine Schreibwerkstatt: Vier Autor*innen entwickeln an zwei Tagen eigene literarische Texte in verständlicher Sprache und tauschen sich über neue Erzählformen aus.
- Eine Übersetzungswerkstatt: Vier Literaturübersetzer*innen erproben an zwei Tagen Techniken, um literarische Texte in Leichte und Einfache Sprache zu übertragen – ohne die künstlerische Qualität zu verlieren.
- Zwei öffentliche Veranstaltungen: Die in den Werkstätten entstandenen Texte werden im Anschluss der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltungen finden am 1. und 22. September 2026 um 17 Uhr in der Berliner Lettrétage statt und sind offen für alle Interessierten, kostenlos und in Einfacher Sprache moderiert. Eine Verstehensassistenz und ein Graphic Recording in Leichten Bildern unterstützen die Teilnehmenden zusätzlich beim Verstehen.
- Frei zugängliche Veröffentlichungen: Alle entstandenen Texte werden anschließend online veröffentlicht. Zusätzlich entsteht ein Leitfaden für inklusive Literaturveranstaltungen, der anderen Projekten als Orientierung dienen soll.
Warum das Projekt wichtig ist
"Es braucht neue literarische Formate, die Sprache, Teilhabe und Kunst undogmatisch zusammendenken", erklären die Initiatorinnen des Projekts. Trotz eines wachsenden Interesses an Literatur in Leichter und Einfacher Sprache – zu sehen etwa an den Publikationen des Literaturhauses Frankfurt/Main oder dem Wettbewerb "Kunst der Einfachheit" der Lebenshilfe Berlin – fehlt es bislang an einer systematischen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Literaturküche will diese Lücke schließen.
Wer hinter dem Projekt steht
Geleitet wird die Literaturküche von Dorothea Traupe, Literaturübersetzerin, Moderatorin und Dozentin, und Inga Schiffler, Expertin für barrierearme Sprache und Trainerin für Leichte und Einfache Sprache. Gefördert wird das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Kooperationspartner sind beteiligt:
- Lettrétage Berlin
- Literarisches Colloquium Berlin
- Lebenshilfe Berlin
- Stiftung Grundbildung Berlin
Foto: IdeaTivas-TLM In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet)
Ein neues Literaturprojekt in Berlin bringt Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität zusammen. Ziel ist es, Literatur verständlicher zu machen ohne dass sie an künstlerischer Qualität verliert. Das Projekt "Literaturküche" startet mit zwei Werkstätten und zwei öffentlichen Veranstaltungen. Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte zu lesen. Das zeigt die LEO-Studie aus dem Jahr 2018. Gleichzeitig hat laut der UN-Behindertenrechtskonvention jeder Mensch das Recht, am kulturellen Leben teilzuhaben – auch an Literatur. Genau hier setzt die "Literaturküche" an: mit Raum für Experimente rund um inklusive Literatur, in dem gemeinsam erforscht wird, wie Literatur für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Lernvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden kann.
Was in der Literaturküche passiert
Berliner Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität als Expert*innen in eigener Sache arbeiten in dem Projekt zusammen. Das Projekt umfasst vier Bausteine:
- Eine Schreibwerkstatt: Vier Autor*innen entwickeln an zwei Tagen eigene literarische Texte in verständlicher Sprache und tauschen sich über neue Erzählformen aus.
- Eine Übersetzungswerkstatt: Vier Literaturübersetzer*innen erproben an zwei Tagen Techniken, um literarische Texte in Leichte und Einfache Sprache zu übertragen – ohne die künstlerische Qualität zu verlieren.
- Zwei öffentliche Veranstaltungen: Die in den Werkstätten entstandenen Texte werden im Anschluss der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltungen finden am 1. und 22. September 2026 um 17 Uhr in der Berliner Lettrétage statt und sind offen für alle Interessierten, kostenlos und in Einfacher Sprache moderiert. Eine Verstehensassistenz und ein Graphic Recording in Leichten Bildern unterstützen die Teilnehmenden zusätzlich beim Verstehen.
- Frei zugängliche Veröffentlichungen: Alle entstandenen Texte werden anschließend online veröffentlicht. Zusätzlich entsteht ein Leitfaden für inklusive Literaturveranstaltungen, der anderen Projekten als Orientierung dienen soll.
Warum das Projekt wichtig ist
"Es braucht neue literarische Formate, die Sprache, Teilhabe und Kunst undogmatisch zusammendenken", erklären die Initiatorinnen des Projekts. Trotz eines wachsenden Interesses an Literatur in Leichter und Einfacher Sprache – zu sehen etwa an den Publikationen des Literaturhauses Frankfurt/Main oder dem Wettbewerb "Kunst der Einfachheit" der Lebenshilfe Berlin – fehlt es bislang an einer systematischen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Literaturküche will diese Lücke schließen.
Wer hinter dem Projekt steht
Geleitet wird die Literaturküche von Dorothea Traupe, Literaturübersetzerin, Moderatorin und Dozentin, und Inga Schiffler, Expertin für barrierearme Sprache und Trainerin für Leichte und Einfache Sprache. Gefördert wird das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Kooperationspartner sind beteiligt:
- Lettrétage Berlin
- Literarisches Colloquium Berlin
- Lebenshilfe Berlin
- Stiftung Grundbildung Berlin





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