Hannover (kobinet)
Am 13. September 2026 finden in Niedersachsen Kommunal-Wahlen statt.
Kommunal-Wahlen bedeutet: Die Menschen wählen ihre Vertretung vor Ort.
Bei einer Kommunal-Wahl geht es nur um eine Stadt oder Region.
In Hannover wird der Ober-Bürger-Meister gewählt.
Auch die Regions-Präsidentin oder der Regions-Präsident wird gewählt.
Regions-Präsident bedeutet: Diese Person leitet die Region Hannover.
Ein wichtiges Thema bei dieser Wahl ist Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Der Arbeits-Kreis Inklusion vom Verein Janun Hannover hat eine Sendung organisiert.
Ein Arbeits-Kreis ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen treffen sich regelmäßig.
Sie arbeiten gemeinsam an einem Thema.
Die Sendung heißt Nachgefragt.
Die Sendung läuft bei h1-Fernsehen.
In der Sendung wurden die Spitzen-Kandidaten befragt.
Spitzen-Kandidat bedeutet: Diese Person steht auf Platz 1 der Wahl-Liste einer Partei.
Das ist der wichtigste Kandidat der Partei.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen mit der gleichen Meinung zur Politik.
Ein Kandidat bewirbt sich um ein Amt.
Das bedeutet: Eine Person möchte gewählt werden.
Die Kandidaten für den Ober-Bürger-Meister in Hannover sind:
Belit Onay von Bündnis 90 – Die Grünen
Peter Karst von der CDU
Axel von der Ohe von der SPD
Die Kandidaten für die Region Hannover sind:
Sinja Münzberg von Bündnis 90 – Die Grünen
Eva Bender von der SPD
Doktor Oliver Junk von der CDU
Die Sendungen sind jetzt auf YouTube zu sehen.
Hier ist der Link zur Sendung über den Ober-Bürger-Meister:
youtube.com – Sendung Ober-Bürger-Meister Hannover
Hier ist der Link zur Sendung über die Region Hannover:
youtube.com – Sendung Regions-Wahl Hannover
Moderator Christian Draheim hat die Sendung geleitet.
Ein Moderator führt durch eine Sendung.
Er stellt Fragen und erklärt die Themen.
Christian Draheim ist blind.
Er setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
Rechte bedeutet: Was Menschen dürfen und bekommen sollen.
Jan Przyklenk hat Christian Draheim geholfen.
Jan Przyklenk studiert an einer Uni-Versität in Hannover.
Die Uni-Versität heißt Leibniz Uni-Versität Hannover.
Er beschäftigt sich dort mit dem Thema Inklusion.
In der Sendung sprechen die Kandidaten über Inklusion.
Sie sprechen über Schule und Bildung.
Bildung bedeutet: Menschen lernen in der Schule oder in Kursen.
Sie bekommen neues Wissen.
Sie sprechen über Gesundheit.
Sie sprechen über Mobilität.
Mobilität bedeutet: Menschen können sich frei bewegen.
Sie kommen von einem Ort zum anderen.
Zum Beispiel mit dem Bus oder der Bahn.
Sie sprechen über Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Zum Beispiel gibt es Rampen statt Treppen.
Die Kandidaten haben auch Fragen aus der Community beantwortet.
Community bedeutet: die Gruppe der Menschen mit Behinderungen.
Diese Menschen schauen zu und stellen Fragen.
Viele Fragen waren über den Sozial-Staat.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Zum Beispiel zahlt der Staat Geld an Menschen, die nicht arbeiten können.
Christian Draheim hat eine Bitte an alle Menschen mit Behinderungen:
Geht wählen!
Wählt eine demokratische Partei!
Demokratisch bedeutet: Alle Menschen bestimmen gemeinsam mit.
Niemand allein hat das Sagen.
Foto: h1 Hannover - Christian Draheim
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. Gewählt wird unter anderem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Beeinflusst durch die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung – insbesondere in der Sozialpolitik – rückt das Thema Inklusion bei dieser Wahl besonders in den Fokus. Um herauszufinden, wie die Spitzenkandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover sowie die Spitzenkandidat*innen zur Wahl des bzw. der Regionspräsident*in sich in Sachen Inklusion positionieren, hatte der Arbeitskreis Inklusion vom Verein Janun Hannover zu einem Inklusionstalk in die Sendung "Nachgefragt" bei h1-Fernsehen eingeladen. Nun wurden die auf h1 ausgestrahlten Sendungen auf YouTube eingestellt, wie deren Moderator Christian Draheim den kobinet-nachrichten mitteilte.
Für die Landeshauptstadt sind Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Karst (CDU) und Axel von der Ohe (SPD) zu Gast; für die Region Hannover Sinja Münzberg (Bündnis 90/Die Grünen, Eva Bender (SPD und Dr. Oliver Junk (CDU).
Link zur Sendung zur Wahl des Oberbürgermeisters in Hannover auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=dku4wwb1s8k
Link zur Sendung zur Regionspräsidentschaftswahl Hannover:
https://www.youtube.com/watch?v=hpSLmRy6_lc
"Uns ist wichtig, dass möglichst viele Menschen wählen gehen und ihr Kreuz bei einer der demokratischen Parteien setzen. Wir konnten leider nicht alle Themen ansprechen, die uns wichtig waren, aber wir denken, dass sich die Wählerinnen und Wähler doch einen guten Eindruck der drei Spitzenkandidaten machen können", erläutert Moderator Christian Draheim.
Unterstützt wurde der gesetzlich als blind geltende Behindertenrechtsaktivist diesmal von Jan Przyklenk, der an der Leibniz Universität Hannover studiert und sich dort für das Thema Inklusion engagiert. "Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, meine persönliche Perspektive nicht mit in die Diskussion einbringen zu können, aber in diesem Format ist es uns wichtig sachlich und neutral zu informieren. Denn genau das passiert in unserer sehr bewegten Zeit inzwischen viel zu selten. Wir hätten auch gerne die anderen demokratischen Parteien eingeladen, aber das war aus zeitlichen und räumlichen Gründen leider nicht möglich", erklärt Przyklenk.
In der Sendung sprechen die Spitzenkandidaten allgemein über ihren Blick auf Inklusion und sie erläutern unter anderem ihre Sicht auf die Bildungspolitik, die Gesundheitsversorgung, Mobilität und das Thema Barrierefreiheit.
Darüber hinaus antworten die Gäste auf Fragen aus der Community. "Die eingereichten Fragen haben uns gezeigt, dass die Menschen vor allem die massiven Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und damit auf die Inklusion beschäftigen. Uns ist klar, dass die Kommunalpolitik hier sehr beschränkte Möglichkeiten hat. Uns ist aber wichtig, dass wir über die Themen sprechen, die den betroffenen Menschen Angst machen. Auch wenn die Antworten vielleicht nicht immer zufriedenstellend sind, haben wir eine Bitte an alle Menschen mit Behinderungen: Geht wählen und setzt euer Kreuz bei einer der demokratischen Parteien! Die Bedrohung von Rechts ist groß und wir alle sind jetzt gefordert Haltung zu zeigen", appelliert Christian Draheim.
Foto: h1 Hannover - Christian Draheim
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. Gewählt wird unter anderem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Beeinflusst durch die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung – insbesondere in der Sozialpolitik – rückt das Thema Inklusion bei dieser Wahl besonders in den Fokus. Um herauszufinden, wie die Spitzenkandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover sowie die Spitzenkandidat*innen zur Wahl des bzw. der Regionspräsident*in sich in Sachen Inklusion positionieren, hatte der Arbeitskreis Inklusion vom Verein Janun Hannover zu einem Inklusionstalk in die Sendung "Nachgefragt" bei h1-Fernsehen eingeladen. Nun wurden die auf h1 ausgestrahlten Sendungen auf YouTube eingestellt, wie deren Moderator Christian Draheim den kobinet-nachrichten mitteilte.
Für die Landeshauptstadt sind Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Karst (CDU) und Axel von der Ohe (SPD) zu Gast; für die Region Hannover Sinja Münzberg (Bündnis 90/Die Grünen, Eva Bender (SPD und Dr. Oliver Junk (CDU).
Link zur Sendung zur Wahl des Oberbürgermeisters in Hannover auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=dku4wwb1s8k
Link zur Sendung zur Regionspräsidentschaftswahl Hannover:
https://www.youtube.com/watch?v=hpSLmRy6_lc
"Uns ist wichtig, dass möglichst viele Menschen wählen gehen und ihr Kreuz bei einer der demokratischen Parteien setzen. Wir konnten leider nicht alle Themen ansprechen, die uns wichtig waren, aber wir denken, dass sich die Wählerinnen und Wähler doch einen guten Eindruck der drei Spitzenkandidaten machen können", erläutert Moderator Christian Draheim.
Unterstützt wurde der gesetzlich als blind geltende Behindertenrechtsaktivist diesmal von Jan Przyklenk, der an der Leibniz Universität Hannover studiert und sich dort für das Thema Inklusion engagiert. "Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, meine persönliche Perspektive nicht mit in die Diskussion einbringen zu können, aber in diesem Format ist es uns wichtig sachlich und neutral zu informieren. Denn genau das passiert in unserer sehr bewegten Zeit inzwischen viel zu selten. Wir hätten auch gerne die anderen demokratischen Parteien eingeladen, aber das war aus zeitlichen und räumlichen Gründen leider nicht möglich", erklärt Przyklenk.
In der Sendung sprechen die Spitzenkandidaten allgemein über ihren Blick auf Inklusion und sie erläutern unter anderem ihre Sicht auf die Bildungspolitik, die Gesundheitsversorgung, Mobilität und das Thema Barrierefreiheit.
Darüber hinaus antworten die Gäste auf Fragen aus der Community. "Die eingereichten Fragen haben uns gezeigt, dass die Menschen vor allem die massiven Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und damit auf die Inklusion beschäftigen. Uns ist klar, dass die Kommunalpolitik hier sehr beschränkte Möglichkeiten hat. Uns ist aber wichtig, dass wir über die Themen sprechen, die den betroffenen Menschen Angst machen. Auch wenn die Antworten vielleicht nicht immer zufriedenstellend sind, haben wir eine Bitte an alle Menschen mit Behinderungen: Geht wählen und setzt euer Kreuz bei einer der demokratischen Parteien! Die Bedrohung von Rechts ist groß und wir alle sind jetzt gefordert Haltung zu zeigen", appelliert Christian Draheim.





Lesermeinungen