HANNOVER (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz SoVD.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
Der SoVD ist in Nieder-sachsen tätig.
Olaf Lies ist Minister-Präsident in Nieder-sachsen.
Der Minister-Präsident leitet ein Bundes-land.
Er ist der Chef der Landes-regierung.
Olaf Lies hat gesagt: Die Klima-Ziele kommen später.
Klima-Ziele sind Pläne zum Schutz der Natur.
Zum Beispiel: Weniger Abgase in die Luft lassen.
Zuerst sollen Arbeits-plätze wichtiger sein.
Der SoVD kritisiert diese Aussage.
Dirk Swinke ist Vorsitzender des SoVD in Nieder-sachsen.
Ein Vorsitzender ist der Chef einer Gruppe.
Er trifft wichtige Entscheidungen für die Gruppe.
Er sagt: Wir spüren die Folgen des Klima-Wandels.
Das Klima auf der Erde verändert sich.
Es wird immer wärmer.
Das nennt man Klima-Wandel.
In einem Sommer sind fast 10.000 Menschen gestorben.
Die Hitze war der Grund dafür.
Das betrifft vor allem ältere Menschen.
Bei so vielen Todes-opfern muss es einen Krisen-Gipfel geben.
Ein Krisen-Gipfel bedeutet: Alle wichtigen Personen treffen sich.
Sie beraten gemeinsam über das Problem.
Einen solchen Krisen-Gipfel hat es bisher nicht gegeben.
Arbeits-plätze und Menschen-leben müssen zusammen geschützt werden.
Das sagt der SoVD.
Menschen in Pflege-heimen sterben wegen der Hitze.
Ein Pflege-heim ist ein Haus für Menschen, die Hilfe brauchen.
Fach-leute pflegen und helfen dort den Menschen.
Das darf nicht passieren.
Eine gute Wirtschaft allein hilft dabei nicht.
Deshalb fordert der SoVD: Es muss Hitze-Schutz geben.
Hitze-Schutz bedeutet: Es gibt kühle Orte und Trink-wasser für alle.
Das schützt Menschen bei großer Hitze.
Das fordert der SoVD von der Politik.
Foto: Sozialverband Deutschland
HANNOVER (kobinet)
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert die Aussage von Ministerpräsident Olaf Lies, die Klimaziele zugunsten von Arbeitsplätzen und Industrie später umzusetzen. In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" hatte Lies angekündigt, die Klimaneutralität zugunsten der Wirtschaft nach hinten zu verschieben. Der SoVD reagierte darauf mit scharfer Kritik. "Wir alle spüren gerade sehr deutlich die Folgen des Klimawandels. Mittlerweile sind schon fast 10.000 Menschen aufgrund der Hitze gestorben. Das betrifft vor allem Ältere und andere vulnerable Gruppen", betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. In anderen Fällen wäre bei so vielen Todesopfern bereits ein Krisengipfel der Landes- und Bundesregierung einberufen worden. Stattdessen mache der Ministerpräsident deutlich, dass ihm Wirtschaft wichtiger sei als der soziale Aspekt und das Leben der Menschen. Der SoVD betont, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen und Menschenleben Hand in Hand gehen müssen. "Niemandem nutzt eine florierende Wirtschaft, wenn Menschen in Pflegeheimen sterben und es keinen kommunalen Hitzeschutz gibt", so Swinke.
Foto: Sozialverband Deutschland
HANNOVER (kobinet)
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert die Aussage von Ministerpräsident Olaf Lies, die Klimaziele zugunsten von Arbeitsplätzen und Industrie später umzusetzen. In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" hatte Lies angekündigt, die Klimaneutralität zugunsten der Wirtschaft nach hinten zu verschieben. Der SoVD reagierte darauf mit scharfer Kritik. "Wir alle spüren gerade sehr deutlich die Folgen des Klimawandels. Mittlerweile sind schon fast 10.000 Menschen aufgrund der Hitze gestorben. Das betrifft vor allem Ältere und andere vulnerable Gruppen", betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. In anderen Fällen wäre bei so vielen Todesopfern bereits ein Krisengipfel der Landes- und Bundesregierung einberufen worden. Stattdessen mache der Ministerpräsident deutlich, dass ihm Wirtschaft wichtiger sei als der soziale Aspekt und das Leben der Menschen. Der SoVD betont, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen und Menschenleben Hand in Hand gehen müssen. "Niemandem nutzt eine florierende Wirtschaft, wenn Menschen in Pflegeheimen sterben und es keinen kommunalen Hitzeschutz gibt", so Swinke.





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