Berlin (kobinet)
Mehrere Kranken-kassen haben viel Geld verloren.
Das Geld gehörte den Versicherten.
Versicherte sind Menschen, die jeden Monat Geld an eine Kranken-kasse zahlen.
Kranken-kassen sind Kranken-versicherungen vom Staat.
Die meisten Menschen in Deutschland müssen Mitglied sein.
Kranken-kassen müssen das Geld der Versicherten sicher verwalten.
Mehrere Kranken-kassen haben zusammen mindestens 220 Millionen Euro verloren.
Die Kranken-kassen haben das Geld riskant angelegt.
Riskant bedeutet: Das Geld konnte verloren gehen.
Bei einer Geld-anlage gibt man sein Geld an eine Bank.
Man hofft, dass das Geld dort mehr wird.
Das berichten NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung.
Auch Kassen-ärztliche Vereinigungen haben Geld verloren.
Eine Kassen-ärztliche Vereinigung ist eine Gruppe von Ärztinnen und Ärzten.
Diese Gruppe regelt die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte.
Das verlorene Geld waren Beiträge von Ärztinnen und Ärzten.
Ein Beitrag ist Geld, das man regelmäßig zahlt.
Zum Beispiel jeden Monat an die Kranken-kasse.
Es gibt Regeln für diese Geld-anlagen.
Diese Regeln stehen im Sozial-gesetz-buch.
Das Sozial-gesetz-buch ist ein deutsches Gesetz-Buch.
Es sagt, wie der Staat Menschen helfen muss.
Zum Beispiel bei Krankheit oder Arbeit.
Das Gesetz sagt: Verluste sind nicht erlaubt.
Das Geld muss sicher angelegt werden.
Es muss immer genug Geld verfügbar sein.
Zur gleichen Zeit bekommen Menschen weniger Leistungen.
Leistungen sind Dinge, die die Kranken-kasse für dich bezahlt.
Zum Beispiel Arzt-Besuche oder Medikamente.
Das bedeutet: Manche Behandlungen werden nicht mehr bezahlt.
Den Bericht dazu findest du hier:
Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet)
Während Kürzungen im Gesundheitswesen an verschiedenen Stellen vorangetreiben werden, verdichten sich die Informationen, dass Krankenkassen hunderte von Millionen Euro bei riskanten Investments verzockt haben. In einem ntv-Bericht vom 6. August 2026 heißt es dazu: "Mehrere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben nach Medienberichten insgesamt mindestens 220 Millionen Euro durch umstrittene Investments verloren. Bei den bereits vor Jahren verlorenen Millionensummen der Krankenkassen handele es sich um Beitragsgelder von gesetzlich Versicherten, so NDR, WDR und 'Süddeutsche Zeitung'. Bei den Kassenärztlichen Vereinigungen entspreche das Geld Mitgliedsbeiträgen von Ärztinnen und Ärzten."
Zum rechtlichen Hintergrund heißt es im ntv-Bericht: "Laut viertem Sozialgesetzbuch sind die Mittel der Träger der Sozialversicherungen 'so anzulegen und zu verwalten, dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint, ein angemessener Ertrag erzielt wird und eine ausreichende Liquidität gewährleistet ist'. Ausfall- und Liquiditätsrisiken seien durch eine Mischung und Streuung der Anlagen zu begrenzen."
Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet)
Während Kürzungen im Gesundheitswesen an verschiedenen Stellen vorangetreiben werden, verdichten sich die Informationen, dass Krankenkassen hunderte von Millionen Euro bei riskanten Investments verzockt haben. In einem ntv-Bericht vom 6. August 2026 heißt es dazu: "Mehrere Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben nach Medienberichten insgesamt mindestens 220 Millionen Euro durch umstrittene Investments verloren. Bei den bereits vor Jahren verlorenen Millionensummen der Krankenkassen handele es sich um Beitragsgelder von gesetzlich Versicherten, so NDR, WDR und 'Süddeutsche Zeitung'. Bei den Kassenärztlichen Vereinigungen entspreche das Geld Mitgliedsbeiträgen von Ärztinnen und Ärzten."
Zum rechtlichen Hintergrund heißt es im ntv-Bericht: "Laut viertem Sozialgesetzbuch sind die Mittel der Träger der Sozialversicherungen 'so anzulegen und zu verwalten, dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint, ein angemessener Ertrag erzielt wird und eine ausreichende Liquidität gewährleistet ist'. Ausfall- und Liquiditätsrisiken seien durch eine Mischung und Streuung der Anlagen zu begrenzen."





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