Düsseldorf (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK NRW kritisiert die Pläne der Bundes-Regierung.
VdK NRW ist der Sozial-Verband in Nord-Rhein-West-Falen.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
Die Bundes-Regierung regiert ganz Deutschland.
Sie besteht aus dem Bundes-Kanzler und den Ministern.
Kritisiert bedeutet: Der Verband sagt, die Pläne sind falsch.
Die Pläne betreffen Rente, Pflege und Gesundheit.
Der Verband sagt: Die Pläne lösen keine Probleme.
Sie schaffen neue Unsicherheit.
Unsicherheit bedeutet: Man weiß nicht, was passiert.
Das macht vielen Menschen Angst.
Horst Vöge ist der Präsident des VdK NRW.
Er ist der Chef des Verbandes.
Er sagt: Kürzungen sind keine Reformen.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe.
Eine Reform bedeutet: Etwas wird geändert, damit es besser wird.
Viele Menschen vertrauen der Politik nicht mehr.
Der Verband hat 425.000 Mitglieder.
So viele besorgte Mitglieder gab es noch nie.
Der Verband kritisiert besonders die Pflege-Pläne.
Was ist ein Pflege-Grad?
Ein Pflege-Grad zeigt an, wie viel Hilfe jemand braucht.
Es gibt die Stufen 1 bis 5.
Je höher die Zahl, desto mehr Hilfe bekommt man.
Pflege-Grad 1 bedeutet: wenig Pflege-Bedarf.
Der Entlastungs-Betrag für Pflege-Grad 1 soll wegfallen.
Der Entlastungs-Betrag ist Geld vom Staat.
Damit können Familien Hilfe bei der Pflege bezahlen.
Der Zugang zu Pflege-Grad 2 und 3 soll schwerer werden.
Die Renten-Beiträge für pflegende Angehörige sinken um 30 Prozent.
Renten-Beiträge sind Geld, das man jeden Monat einzahlt.
Später bekommt man dann eine Rente.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel die Mutter, der Vater oder die Schwester.
Horst Vöge sagt: Diese Maßnahmen sind nicht in Ordnung.
Maßnahmen sind hier die Pläne der Bundes-Regierung.
Zum Beispiel: weniger Geld für Pflege.
Jeder 13. Mensch in NRW braucht Pflege.
Pflege betrifft alle Menschen in unserer Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen, die zusammen leben.
Pflege kostet heute schon sehr viel Geld.
Von 4 Euro Sozial-Hilfe geht 1 Euro für Pflege.
Sozial-Hilfe bedeutet: Geld, das das Land für Hilfe ausgibt.
Dieser Betrag wächst am stärksten.
Ein Platz im Pflege-Heim kostet etwa 3.671 Euro pro Monat.
Vor 4 Jahren waren es noch 2.540 Euro pro Monat.
Viele Menschen können das nicht mehr bezahlen.
Deshalb fordert Horst Vöge mehr Hilfe für Menschen in der Pflege.
Sie brauchen weniger Kosten und mehr Unterstützung.
Die Bundes-Regierung muss auch die Angehörigen unterstützen.
Foto: ht
Düsseldorf (kobinet)
Rente, Pflege und Gesundheit - die geplanten Reformen der Bundesregierung lösen aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen (NRW) die Probleme nicht – stattdessen schaffen sie neue Unsicherheit. "Kürzungen sind keine Reformen. Die Vorhaben in jetziger Form gefährden das Vertrauen der Menschen in die soziale Sicherheit. Das spüren wir täglich im Austausch mit unseren 425.000 Mitgliedern: Noch nie haben uns so viele persönliche und besorgte Nachrichten erreicht", sagt Horst Vöge, Präsident des VdK NRW.
Besonders kritisch bewertet der Verband die geplanten Änderungen in der Pflege. So sollen der Entlastungsbetrag für Menschen mit Pflegegrad 1 entfallen, der Zugang zu den Pflegegraden 2 und 3 erschwert und die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige um 30 Prozent gekürzt werden. Horst Vöge betont: "Solche Maßnahmen sind ungeheuerlich. Jeder 13. Einwohner in unserem Bundesland ist pflegebedürftig. Pflege ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen."
Die finanziellen Folgen sind schon heute gravierend: Die Hilfe zur Pflege macht in Nordrhein-Westfalen inzwischen ein Viertel aller Sozialhilfeausgaben aus – und dieser Ausgabenposten wächst am stärksten. Auch die stationäre Pflege wird für viele unbezahlbar. Der durchschnittliche Eigenanteil für einen vollstationären Pflegeheimplatz in NRW liegt inzwischen bei 3.671 Euro. Zum Vergleich: Als die Landesregierung vor vier Jahren ihre Arbeit aufnahm, betrug er noch 2.540 Euro. "Wer auf Pflege angewiesen ist, wird finanziell ruiniert. Diese Menschen und ihre Angehörigen müssen wirksam entlastet werden", fordert Horst Vöge.
Foto: ht
Düsseldorf (kobinet)
Rente, Pflege und Gesundheit - die geplanten Reformen der Bundesregierung lösen aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen (NRW) die Probleme nicht – stattdessen schaffen sie neue Unsicherheit. "Kürzungen sind keine Reformen. Die Vorhaben in jetziger Form gefährden das Vertrauen der Menschen in die soziale Sicherheit. Das spüren wir täglich im Austausch mit unseren 425.000 Mitgliedern: Noch nie haben uns so viele persönliche und besorgte Nachrichten erreicht", sagt Horst Vöge, Präsident des VdK NRW.
Besonders kritisch bewertet der Verband die geplanten Änderungen in der Pflege. So sollen der Entlastungsbetrag für Menschen mit Pflegegrad 1 entfallen, der Zugang zu den Pflegegraden 2 und 3 erschwert und die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige um 30 Prozent gekürzt werden. Horst Vöge betont: "Solche Maßnahmen sind ungeheuerlich. Jeder 13. Einwohner in unserem Bundesland ist pflegebedürftig. Pflege ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen."
Die finanziellen Folgen sind schon heute gravierend: Die Hilfe zur Pflege macht in Nordrhein-Westfalen inzwischen ein Viertel aller Sozialhilfeausgaben aus – und dieser Ausgabenposten wächst am stärksten. Auch die stationäre Pflege wird für viele unbezahlbar. Der durchschnittliche Eigenanteil für einen vollstationären Pflegeheimplatz in NRW liegt inzwischen bei 3.671 Euro. Zum Vergleich: Als die Landesregierung vor vier Jahren ihre Arbeit aufnahm, betrug er noch 2.540 Euro. "Wer auf Pflege angewiesen ist, wird finanziell ruiniert. Diese Menschen und ihre Angehörigen müssen wirksam entlastet werden", fordert Horst Vöge.




