Foto: h1 Hannover - Christian Draheim
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. Gewählt wird unter anderem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Beeinflusst durch die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung – insbesondere in der Sozialpolitik – rückt das Thema Inklusion bei dieser Wahl besonders in den Fokus. Um herauszufinden, wie die Spitzenkandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover sowie die Spitzenkandidat*innen zur Wahl des bzw. der Regionspräsident*in sich in Sachen Inklusion positionieren, hat der Arbeitskreis Inklusion vom Verein Janun Hannover zu einem Inklusionstalk in die Sendung "Nachgefragt" bei h1-Fernsehen eingeladen.
Für die Landeshauptstadt sind Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Karst (CDU) und Axel von der Ohe (SPD) zu Gast; für die Region Hannover Sinja Münzberg (Bündnis 90/Die Grünen, Eva Bender (SPD und Dr. Oliver Junk (CDU).
Die Sendung zur Wahl des Oberbürgermeisters wird am 12. August um 19:00 Uhr ausgestrahlt. Am 14. August um 19:00 Uhr gibt es dann die Folge mit den Kandidat*innen zur Wahl des bzw. der Regionspräsident*in auf h1-Fernsehen zu sehen. Der Sender h1-Fernsehen ist auch über einen Livestream unter
https://h-eins.tv/programm/livestream/ zu empfangen.
"Uns ist wichtig, dass möglichst viele Menschen wählen gehen und ihr Kreuz bei einer der demokratischen Parteien setzen. Wir konnten leider nicht alle Themen ansprechen, die uns wichtig waren, aber wir denken, dass sich die Wählerinnen und Wähler doch einen guten Eindruck der drei Spitzenkandidaten machen können", erläutert Moderator Christian Draheim.
Unterstützt wird der gesetzlich blinde Behindertenrechtsaktivist diesmal von Jan Przyklenk, der an der Leibniz Universität Hannover studiert und sich dort für das Thema Inklusion engagiert. "Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, meine persönliche Perspektive nicht mit in die Diskussion einbringen zu können, aber in diesem Format ist es uns wichtig sachlich und neutral zu informieren. Denn genau das passiert in unserer sehr bewegten Zeit inzwischen viel zu selten. Wir hätten auch gerne die anderen demokratischen Parteien eingeladen, aber das war aus zeitlichen und räumlichen Gründen leider nicht möglich", erklärt Przyklenk.
In der Sendung sprechen die Spitzenkandidaten allgemein über ihren Blick auf Inklusion und sie erläutern unter anderem ihre Sicht auf die Bildungspolitik, die Gesundheitsversorgung, Mobilität und das Thema Barrierefreiheit.
Darüber hinaus antworten die Gäste auf Fragen aus der Community. "Die eingereichten Fragen haben uns gezeigt, dass die Menschen vor allem die massiven Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und damit auf die Inklusion beschäftigen. Uns ist klar, dass die Kommunalpolitik hier sehr beschränkte Möglichkeiten hat. Uns ist aber wichtig, dass wir über die Themen sprechen, die den betroffenen Menschen Angst machen. Auch wenn die Antworten vielleicht nicht immer zufriedenstellend sind, haben wir eine Bitte an alle Menschen mit Behinderungen: Geht wählen und setzt euer Kreuz bei einer der demokratischen Parteien! Die Bedrohung von Rechts ist groß und wir alle sind jetzt gefordert Haltung zu zeigen", appelliert Christian Draheim.





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