BERKLIN (kobinet)
Pflege kostet viel Geld.
Pflege bedeutet: Menschen werden bei alltäglichen Dingen unterstützt.
Zum Beispiel beim Waschen, Anziehen oder Essen.
Viele Menschen können sich Pflege nicht leisten.
Das ist ein großes Problem.
Rüdiger Schuch ist der Präsident der Diakonie Deutschland.
Ein Präsident leitet eine Organisation.
Die Diakonie ist eine große Hilfs-Organisation.
Die Diakonie hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Rüdiger Schuch sagt: Die Kosten für Pflege steigen immer weiter.
Viele Menschen haben deshalb große Sorgen.
Es gibt Pläne für eine Pflege-Reform.
Reform bedeutet: Etwas soll besser werden.
Diese Reform soll die hohen Kosten senken.
Das passiert aber nicht.
Stattdessen werden die Kosten noch höher.
Das ist schlimm für pflege-bedürftige Menschen.
Pflege-bedürftig bedeutet: Ein Mensch kann vieles alleine nicht mehr tun.
Dieser Mensch braucht täglich Hilfe von anderen Menschen.
Das ist auch schlimm für pflegende Angehörige.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel die Mutter, der Vater oder die Schwester.
Rüdiger Schuch sagt: Die Bundes-Regierung muss jetzt handeln.
Die Bundes-Regierung leitet ganz Deutschland.
Die Bundes-Regierung entscheidet über wichtige Regeln für alle Menschen.
Rüdiger Schuch fordert eine echte Pflege-Reform.
Diese Reform soll Pflege für alle Menschen bezahlbar machen.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
BERKLIN (kobinet) Pflege ist, wie der Präsident der Diakonie Deutschland, Rüdiger Schuch, feststellt, schon heute ein enormes Armutsrisiko. Und ein Ende der Explosion der Eigenanteile ist nach seiner Einschätzung nicht in Sicht. Rüdiger Schuch erklärt weiter: "Dabei müsste eigentlich hier die geplante Pflegereform ansetzen und für faire und kalkulierbare Eigenanteile in der stationären Pflege sorgen. Stattdessen verschlimmbessert die Koalition die Finanzprobleme, indem sie den Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und den Beschäftigten in der Pflege neue Lasten aufbürdet. Ich fordere die Bundesregierung auf, stattdessen eine echte Pflegereform auf den Weg zu bringen, die auch das Problem der ins Unermessliche steigenden Eigenanteile löst."

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
BERKLIN (kobinet) Pflege ist, wie der Präsident der Diakonie Deutschland, Rüdiger Schuch, feststellt, schon heute ein enormes Armutsrisiko. Und ein Ende der Explosion der Eigenanteile ist nach seiner Einschätzung nicht in Sicht. Rüdiger Schuch erklärt weiter: "Dabei müsste eigentlich hier die geplante Pflegereform ansetzen und für faire und kalkulierbare Eigenanteile in der stationären Pflege sorgen. Stattdessen verschlimmbessert die Koalition die Finanzprobleme, indem sie den Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und den Beschäftigten in der Pflege neue Lasten aufbürdet. Ich fordere die Bundesregierung auf, stattdessen eine echte Pflegereform auf den Weg zu bringen, die auch das Problem der ins Unermessliche steigenden Eigenanteile löst."





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